INDEGA: Mit großem Aufgebot auf der Baumschultechnik

Mit gut 20 ausstellenden Unternehmen auf der Baumschultechnik in Ellerhoop zeigt die Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau, INDEGA, dass sie nicht nur im Zierpflanzenbau unter Glas zu Hause ist. Die Mitgliedsunternehmen sind vielmehr kompetente Ansprechpartner für alle gartenbaulichen Fachsparten.

Mit gut 20 ausstellenden Unternehmen auf der Baumschultechnik in Ellerhoop zeigt die Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau, INDEGA, dass sie nicht nur im Zierpflanzenbau unter Glas zu Hause ist. Die Mitgliedsunternehmen sind vielmehr kompetente Ansprechpartner für alle gartenbaulichen Fachsparten. 

„Ellerhoop ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass wir nicht nur im Ausland auf den verschiedenen Messen unsere Mitglieder mit Gemeinschaftsständen vertreten“, unterstreicht das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Harald Braungardt. Auch auf deutschen Spezialmessen und der zentralen Veranstaltung IPM zeige die Interessenvertretung deutlich Flagge. „Dabei dürfen wir aber nicht nur den Gemeinschaftsstand sehen, viele unserer Mitglieder sind aus gutem Grund mit einem eigenen Stand vertreten.“ 

Den Stand in Ellerhoop nutzt die INDEGA in doppelter Hinsicht. Zum einen stellen fünf Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Sie sind mit Ansprechpartnern dort anzutreffen. In diesem Jahr sind die IPM der Messe Essen, Haymarket Media, Reimann, Agrimedia und Step Systems neben der INDEGA selbst dabei. 

Zum anderen freut sich die INDEGA auch über jedes Unternehmen, das Interesse an einer Mitgliedschaft hat und gerne mehr über die Arbeit der INDEGA wissen möchte. So ist zum Beispiel vielfach nicht bekannt, dass auch Jungpflanzenproduzenten zu den Mitgliedern der INDEGA gehören. „Industrie ist bei der INDEGA nicht gleichbedeutend mit Maschinen, Geräten, Computern oder Gewächshäusern“, sagt Matthias Donners, Sekretär der INDEGA. „Da eines unserer wichtigsten Themen die Unterstützung beim Erschließen von Auslandsmärkten ist, sind wir nicht nur für spezialisierte Technikanbieter sondern durchaus auch für Baumschulen oder Staudengärtnereien ein interessanter Partner. Dabei ist ganz klar, dass wir nicht in Konkurrenz zu den etablierten Fachverbänden wie dem Bund deutscher Baumschulen oder dem Zentralverband Gartenbau stehen, wir machen ein abgegrenztes, ergänzendes Angebot“, betont Donners. 

Mitglied in der INDEGA kann jedes gartenbaulich orientiertes Unternehmen werden, das einen Unternehmenssitz in Deutschland hat, dort produziert oder Dienstleistungen für Gärtner im In- und Ausland anbietet. Der gegenseitige Informationsaustausch wird in der Gemeinschaft gepflegt. „Es macht ja für uns kleine Unternehmen auch keinen Sinn, dass im Ausland gleich mehrere Firmen das gleiche Lehrgeld bezahlen“, weist Braungardt auf einen wesentlichen Vorteil hin. „Verlässliche Partner im Ausland sind der Dreh- und Angelpunkt, wir versuchen diese für unsere Mitglieder zu finden.“ 

In ihrem Leitbild hat die INDEGA den fairen Umgang miteinander festgeschrieben. „Das ist nicht nur eine Floskel, wir erfüllen die Idee mit Leben“, sagt Braungardt. Für ihn ist das bei dem jährlich stattfindenden UnternehmerForum und vor allem bei den gemeinsamen Auftritten auf Auslandsmessen deutlich spürbar. Hier kämen die Teilnehmer ganz schnell in persönliche Gespräche, aus denen auch viele Freundschaften entstanden sind. Der INDEGA gehören derzeit rund 80 Unternehmen an, die eine breite Palette verschiedener Produkte zu bieten haben. Das reicht von Gewächs- und Folienhäusern und deren Inneneinrichtungen über Dünger und Substrate bis zur Meß- und Regeltechnik, Jungpflanzen und verschiedensten Dienstleistungen. Eine komplette Liste der Unternehmen ist unter www.indega.de im Internet zu finden. Interessenten sind zudem am Stand .. immer herzlich willkommen. (Quelle: INDEGA)