Wintergemüse: Der Rosenkohl

Der Rosenkohl ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse, das kalten Temperaturen trotzt und vor allem als Beilage serviert wird.

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Der Rosenkohl ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse, das kalten Temperaturen trotzt und vor allem als Beilage serviert wird.

Rosenkohl stellt wenige Ansprüche an Boden und Klima. Dementsprechend ist Rosenkohl in den meisten Gebieten überwinterungsfähig und hält auch tieferen Temperaturen gut stand. Das Gemüse schmeckt sogar besser, wenn es Frost bekommen hat, da sich dadurch sein bitterer Geschmack etwas reduziert und gleichzeitig die Zellstruktur lockerer und bekömmlicher wird. Weil die Pflanze zu den sogenannten "Starkzehrern" gehört, ist es allerdings wichtig, dass ihr ein nährstoffreicher Boden zur Verfügung gestellt wird, mithilfe dessen sie ihren hohen Nährmittelbedarf decken kann.

Erste Belege für den Anbau von Rosenkohl werden auf das Jahr 1587 in Belgien datiert, weswegen das Gemüse ursprünglich auch als "Choux de Bruxelles" – Brüsseler Kohl – bezeichnet wurde. Seinen Siegeszug durch Europa begann der Rosenkohl im 19. Jahrhundert, als er sich als nährstoffreiches Wintergemüse mit einfacher Anbauweise bewährte.

Anbau auch in der Schweiz

Angebaut wird Rosenkohl heute vor allem in den Niederlanden, in Grossbritannien und Frankreich. Aber auch in der Schweiz wird das Gemüse angepflanzt: 1.207 Tonnen Rosenkohl wurden 2012 schweizweit geerntet. Zudem wurden letztes Jahr 493 Tonnen importiert.

Da die Pflanze Vitamin B1 enthält, wird sie als ideales Gemüse bei Konzentrationsschwäche und belasteten Nerven beschrieben. Der Grund: Das wasserlösliche Vitamin B1 ist unentbehrlich für das Funktionieren des menschlichen Nervensystems. Wer seinen vom Alltag strapazierten Nerven etwas Gutes tun möchte, dem empfiehlt es sich also, acht bis zehn gegarte Röschen pro Tag zu essen – das entspricht einer Portion Gemüse am Tag. (lid)

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