Royal FloraHolland: Zieht nach der Feiertagsperiode eine erste Bilanz

In die 6. Periode fiel der letzte wichtige Blumentag des Frühjahrs, der französische Muttertag.

Anzeige

In die 6. Periode fiel der letzte wichtige Blumentag des Frühjahrs, der französische Muttertag.

Der französische Muttertag verlieh dem Umsatz in der letzten Woche der 5. Periode noch einen positiven Impuls, während in der 6. Periode der meiste Handel für den französischen Muttertag bereits stattgefunden hatte und der Umsatz etwa mit dem des Vorjahres zu vergleichen war. Nach dem französischen Muttertag stagnierte der Handel und die Preisbildung geriet aufgrund etwas geringerer Umsätze unter Druck. In der letzten Woche der 6. Periode war ein leichter Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen, was in besserer Preisbildung und höherem Umsatz resultierte.

Dies alles zusammen ergab für die 6. Periode einen um 0,4% geringfügig niedrigeren Umsatz. Dabei muss allerdings angemerkt werden, dass die 6. Periode dieses Jahres einen Absatztag mehr enthielt als die 6. Periode des Vorjahres. Hierbei sank die Gesamtanlieferung um 4% in Stückzahlen und der Durchschnittspreis lag fast 4% über dem Stand des Vorjahres in der 6. Periode. Der Durchschnittspreis lag durchschnittlich bei 38,9 Cent und das ist für diese Zeit des Jahres hoch.

Schnittblumen
Bei den Schnittblumen stieg der Umsatz um fast 6%. Die Anlieferung nahm um 3% ab, während der durchschnittliche Preisstand um 9% stieg. Vor allem die Anlieferung von Rosen aus Afrika war geringer. Unter dem Einfluss von El Niño sind die Produktionsbedingungen schlechter, wodurch weniger Stiele geerntet werden. In dieser Periode wurden wesentlich mehr Eustoma und Pfingstrosen angeliefert. Da 10% weniger Rosen angeliefert wurden, stieg der Durchschnittspreis dieses Produkts um 21%. Für Pfingstrosen und Eustoma wurden u. a. aufgrund der größeren Anlieferung etwas weniger bezahlt.

Zimmerpflanzen
Bei den Zimmerpflanzen nahm der Umsatz um 8% ab. Es wurden 6% weniger Stückzahlen über Royal FloraHolland verrechnet und der Durchschnittspreis sank um 3%. Phalaenopsis folgten diesem Bild vollständig. Es wurden 6% weniger Pflanzen verrechnet und der Durchschnittspreis sank um 8%. Bei den meisten Produkten kostete es Mühe, den Preisstand des Vorjahres zu erreichen. Die Preisbildung der meisten Produkte lag unter dem Stand des Vorjahres. Zimmerpflanzen litten ganz klar mehr unter dem Rückgang nach den Feiertagen als Schnittblumen.

Gartenpflanzen
Bei den Gartenpflanzen sank der Umsatz um 4%. Die Anlieferung nahm um 12% ab, während der durchschnittliche Preis um 10% stieg. Hier setzt sich der Trend von weniger Produkten noch immer fort, wodurch die gesamte Anlieferung abnimmt. Allerdings wird die durchschnittliche Topfgröße größer und somit auch der durchschnittliche Preisstand. (RFH)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.