Bücherei des Deutschen Gartenbaues von europäischer Bedeutung

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Die philosophischen Betrachtungen der Natur des „Gärtner-Philosophen“ Karl Förster sind bekannt und werden geschätzt weit über die Branche hinaus. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zählt nun in ihrer Bibliothek ein Werk dieses außergewöhnlichen Gärtners. Aus Anlass des Deutschen Gartenbautages am 7. September überreichte Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG), ein seltenes Original-Druckwerk Karl Försters an Kanzlerin Merkel. Im Beisein von rund 600 Gärtnerinnen und Gärtnern, vieler politischer Repräsentanten sowie Ehrengästen erläuterte Herker gegenüber der Kanzlerin die Bedeutung des Buches.

 

Gedruckt zu Anfang des 20. Jahrhunderts und aufgewertet durch zahlreiche Lithographien entstammt es dem Fundus der Bücherei des Deutschen Gartenbaues in Berlin. Zum Inhalt hat es einen gärtnerisch-philosophischen Diskurs über die Beziehung des Menschen zu Natur und Pflanzen. Damit, und mit zahlreichen anderen Schriften, hat Karl Förster schon früh die gesellschaftlich-kulturelle Tragkraft gärtnerischen Schaffens in herausragender Weise öffentlich dargestellt.

 

Insbesondere betonte ZVG-Präsident Herker gegenüber Bundeskanzlerin Merkel auch die immense Bedeutung der Bücherei des Deutschen Gartenbaues für den gesamten Berufsstand. Von der Wissenschaft bis zur Praxis griffen und greifen die im Gartenbau tätigen Experten auf die Sammlung zu. Ihre Anfänge reichen bis ins Jahr 1822 zurück, ihr Katalog zählt mehr als 54.000 Werke. Herker unterstrich, dass die Bücherei des Deutschen Gartenbaues eine Spitzenposition in Europa für den Bereich Gartenbau-Schrifttum einnehme. (ZVG)

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