Trotz Brexit: Briten kaufen weiterhin Blumen und Pflanzen

Verbraucher im Vereinigten Königreich kaufen zwei Monaten nach dem Ergebnis des Referendums in Großbritannien ebenso viele Blumen und Pflanzen wie zuvor.

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Verbraucher im Vereinigten Königreich kaufen zwei Monaten nach dem Ergebnis des Referendums in Großbritannien ebenso viele Blumen und Pflanzen wie zuvor. Vom zeitweisen Rückgang, der kurz nach dem 23. Juni 2016 aufgetreten war, ist zwei Monate später nichts mehr zu spüren.

Royal FloraHolland misst seit dem Ausgang des Referendums in Großbritannien deren Folgen für die Verbraucherausgaben. Diese Messungen zeigen, dass es keine großen Veränderungen gibt. Die Kunden von Royal FloraHolland kaufen auf genau die gleiche Art und Weise, um die Kunden auf dem britischen Markt zu bedienen. Individuelle Veränderungen im Einzelfall sind in der Messung von FloraHolland allerdings nicht sichtbar.

Blumen und Pflanzen werden in Großbritannien oftmals durch Supermarktketten verkauft. In den Regalen von Tesco, Asda, Aldi und Lidl konnten keine Änderungen gegenüber dem gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr beobachtet werden. Supermärkte verkaufen immer noch die gleichen Arten und Mengen von Blumen und Pflanzen, heißt es bei Royal FloraHolland.

Die Abwertung des britischen Pfund bleibt allerdings ein wichtiger Faktor. Britische Blumenverkäufer behielten trotz eines teuren Einaufs auf Kosten ihrer eigenen Gewinnmarge den gleichen Verkaufspreis. Das verhindert Umsatzrückgänge - auf lange Sicht kann der Absatz so aber unter Druck geraten.

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