Engpass am Eissalatmarkt

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Mit Eissalat sind die hiesigen Gemüsestände vorübergehend nicht so reichlich bestückt.Denn in Spanien, unserem wichtigsten Lieferland für Eissalat bis zum Beginn der neuen deutschen Ernte im Mai, geht die Hauptangebotszeit allmählich zu Ende, außerdem haben die Kulturen dort unter regnerischem Wetter gelitten.

 

Die Zufuhren aus Spanien an den deutschen Markt sind daher stark rückläufig, und die Verbraucher müssen mit Stückpreisen von rund 1 Euro pro Eissalat rechnen.

 

Die Angebotslücke kann der deutsche Eissalatanbau momentan noch nicht schließen, ausreichende Mengen dürften erst ab etwa Mitte Mai zur Verfügung stehen. Denn die Saison beginnt gerade erst mit kleinen Mengen, die in den südlich gelegenen Regionen geerntet werden können. Dort hat der Eissalatanbau jedoch keine große Bedeutung. Entscheidender für die bundesweite Marktversorgung sind die Erntemengen in Niedersachsen, wo das mit Abstand wichtigste Produktionsgebiet der deutschen Erzeugung liegt. Dort dürfte die Haupternte erst ab Mitte Mai einsetzen. Dann können die hiesigen Verbraucher nach und nach günstigere Einkaufsmöglichkeiten erwarten. (ZMP)

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