Schwere Unwetter: Erneut Millionenschäden

Das Ende der Hitzewelle in dieser Woche und der Wechsel zu moderaten Temperaturen ist deutschlandweit erneut mit schweren Unwettern einher gegangen. Allein vom 4. bis 6. August gingen bei der Vereinigten Hagelversicherung insgesamt über 4.000 Schadenmeldungen ein.

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Das Ende der Hitzewelle in dieser Woche und der Wechsel zu moderaten Temperaturen ist deutschlandweit erneut mit schweren Unwettern einher gegangen. Allein vom 4. bis 6. August gingen bei der Vereinigten Hagelversicherung insgesamt über 4.000 Schadenmeldungen ein. Betroffen waren wiederum die Bezirksdirektionen Stuttgart (insbesondere Donaueschingen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Alb-Donau-Kreis) und Nürnberg (vor allem Oberpfalz, Günzburg), in denen über die Hälfte der Meldungen einging. Die Bezirksdirektion Berlin meldet nach den Schäden von Mitte Juni im Osterzgebirge flächendeckend Hagel im Saalekreis, Vogtlandkreis, Salzlandkreis, Altenburger Land und Erzgebirgskreis. In der Bezirksdirektion Gießen verhagelte der Bestand in Thüringen fast flächendeckend. Hinzu kommen schwere Sturmschäden im Mais in der Wetterau vom Rhein-Main-Gebiet bis zum Rand des Vogelsbergs. Aber auch in den weiteren Bezirksdirektionen wurden Streuschäden angemeldet.

Neben Ackerbaukulturen waren in eher moderatem Umfang auch Wein und Sonderkulturen betroffen. Insgesamt beläuft sich die zu erwartende Entschädigungsleistung für die letze Wioche wiederum auf einen höheren zweistelligen Millionenbetrag. 

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