Südharz Kali: Keine Halde und nur die Hälfte der geplanten Fläche

Mit seiner Vor-Machbarkeitsstudie geht Südharz Kali einzigartige Wege. Es soll keine Halde entstehen und die untertägige Infrastruktur des benachbarten Bergwerks Sollstedt genutzt werden.

Südharz Kali GmbH veröffentlicht Vor-Machbarkeitsstudie. Bild: Südharz Kali GmbH.

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Mit der Veröffentlichung seiner Vor-Machbarkeitsstudie (Pre-Feasibility-Study, kurz PFS) setzt die Südharz Kali GmbH zusammen mit ihrer australischen Muttergesellschaft, der Southharz Potash Ltd., einen neuen Meilenstein. Durch optimierte Planungen in der Studie einschließlich aktueller Marktanalyse und mit einer mit dem Nachbarunternehmen Deusa International GmbH unterzeichneten Absichtserklärung zum möglichen Kauf des Bergwerks Sollstedt, will das Bergbauunternehmen die Alleinstellungsmerkmale für das Vorhaben in Nordthüringen weiter ausbauen.

Wesentlicher Bestandteil der Studie ist dabei der Umgang mit den abgebauten Rückständen, welche durch die angedachte Nutzung des benachbarten Bergwerks Sollstedt nun sofort verfüllt (bergmännisch: versetzt) werden können. Südharz-Kali-Geschäftsführerin Dr. Babette Winter sagt dazu: „Diese Entwicklung ist ein enormer und wichtiger Schritt. Durch den direkten Versatz und die geplanten Produktionsverfahren gelingt es uns außerdem, den Flächenbedarf für unser Kaliwerk auf etwa die Hälfte der im Raumordnungsantrag veranschlagten Flächen zu reduzieren. Das für die Aufbereitung genutzte Kaltlöseverfahren wird untertage stattfinden, was ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal im Kalibergbau sein wird. Die umweltsensible Herangehensweise an unser Projekt haben wir von Anfang an verfolgt." Dabei verweist Winter darauf, dass die Veröffentlichung auch wesentliche Anpassungen bei Kosten und Marktkalkulation vornimmt, um das Projekt in Nordthüringen im aktuellen globalen Marktgeschehen noch attraktiver zu machen. (Südharz Kali)

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