Kleine Anfrage: Betriebskosten einer Dachfarm

Im Bundestag informiert sich die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage über die Betriebskosten einer Dachfarm.

Salat ist ein ideales Produkt für den Anbau auf einer Dachdarm. Bild: GABOT.

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Die Investitions- und Betriebskosten einer Dachfarm sind schwer einzuschätzen. Die Produktion auf Dachflächen erreiche am ehesten die Wirtschaftlichkeitsgrenze, wenn hochwertige Gemüse- und Zierpflanzen sowie Kräuter zum direkten Verbrauch der städtischen Bevölkerung erzeugt werden, schätzt die Bundesregierung in einer Antwort (19/15245) auf eine Kleine Anfrage (19/14604) der FDP-Fraktion ein. Die Investitions- und Betriebskosten seien für ein entsprechendes Dach auf jeden Fall höher als in der flächengebundenen Landwirtschaft. Bei den Investitionskosten müsse zudem der erhöhte Aufwand bei den Baukosten berücksichtigt werden, weil eine wesentlich höhere Traglast der Dachfläche erforderlich sei. Außerdem würden sich die Betriebskosten einer Dachfarm sehr unterschiedlich darstellen und sei davon abhängig, ob eine extensive oder eine intensive Nutzung geplant ist. Extensive Nutzung reduziere die Betriebskosten, leiste aber auch einen deutlich geringeren Beitrag zur Kohlenstoffbindung oder zur Nahrungsmittelproduktion. (hib/EIS)

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