NRW: Tarifverhandlungen im Gartenbau vertagt

Das erste Tarifverhandlungsgespräch zur Einführung eines Entgeltsystems für die Beschäftigten im Gartenbau in Nordrhein-Westfalen fand am 9. Dezember 2019 in Köln statt.

Es geht ums Geld: Tarifverhandlungen vertagt. Bild: GABOT.

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Das erste Tarifverhandlungsgespräch zur Einführung eines Entgeltsystems für die Beschäftigten im Gartenbau in Nordrhein-Westfalen fand am 9. Dezember 2019 in Köln statt.

Wie die IG BAU auf ihrer Internetseite berichtet, hätten sich bereits am 15. Oktober 2019 die Tarifvertragsparteien zu einem Sondierungsgespräch getroffen, um die Komplexität bei der Überführung von Gehalt- und Lohntarifverträgen in einem Entgelttarifvertrag einzugrenzen.

Die Forderung der IG BAU lautete die Entgeltgruppen 1,2 sowie 4 bis 7 um jeweils 3,5% zu erhöhen und das Eckentgelt in der Gruppe 3 um 8%. Hierbei sei neben der Forderung als solche, differenzierte Entgelte nach Betriebszugehörigkeit, angelehnt an den bisherigen Gehaltstarifvertrag, jeweils Rechnung getragen.

Nach Angaben der Gewerkschaft lehnten die Arbeitgeber zunächst die Berücksichtigung des bisherigen Gehaltstarifvertrages kategorisch ab. Die Tarifvertragsparteien hätten sich auf den 17. Februar 2020 vertagt, um jeweils intern in ihren Gremien nochmals Lösungsansätze zu besprechen. (Quelle: IG BAU)

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