Deutschlandwetter: Dienstag mit Schnee und Wärme

Schnee, Sturm und spätsommerliche 20 Grad: Der Dienstag hat in Deutschland alles zu bieten. Ursache für die extremen Gegensätze beim Wetter ist Tief Vaia und seine außergewöhnliche Zugbahn.

Die aktuelle Wetterkarte. Grafik. WetterOnline.

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Sturmtief Vaia zieht am Dienstag vom Golf von Genua rasch Richtung Nordsee. Es hat dabei für den Osten außergewöhnlich warme Mittelmeerluft im Gepäck. So startet der Tag in Berlin mit bis zu 20 Grad und damit rekordverdächtig warm für Ende Oktober. Bei viel Sonne kann man zwischen Ostsee und Erzgebirge einen noch mal goldenen Oktobertag genießen.

Ganz anders im Westen Deutschlands: Dort bringt das Tief Vaia auf seiner kühlen Seite dichte Wolken, Regen und Polarluft. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland kann es teils bis auf 200 Meter Höhe schneien. Selbst in Trier sind nasse Flocken drin. Auch im Sauerland und Westerwald schneit es im Tagesverlauf teils bis in die höheren Täler. Oberhalb von rund 500 Meter Höhe werden die Straßen glatt. Im Hunsrück können 15 Zentimeter Schnee zusammenkommen. Für Winterreifen wird es jetzt also auch dort höchste Zeit.

Hinzu kommt landesweit viel Wind: Bereits in der Nacht und am Morgen sind in den Alpentälern und im Alpenvorland sowie im Erzgebirge durch Föhn schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde möglich, auf den Bergen toben Orkanböen. Dann flaut der Wind allerdings dort rasch ab. Im Tagesverlauf drohen dann in den Mittelgebirgen, abends auch im Nordwesten Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde.

Ab Mittwoch beruhigt sich das Wetter und die Sonne findet wieder größere Lücken zwischen den Wolken. Dazu wird es auch im Westen milder. Meist ist erst bei 13 bis 17 Grad Schluss. Örtlich halten sich aber auch zäher Nebel oder Hochnebel und es bleibt kühler.  (Quelle: WetterOnline)

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