Macfrut 2019: Setzt auf die Entwicklung Subsahara-Afrikas

Das Projekt "Lab Innova", das über 60 Betriebe aus Äthiopien, Mosambik, Uganda, Tansania und Angola betreffen wird, wurde vorgestellt.

„Macfrut 2019: Afrika im Rampenlicht“ .Bild: Macfrut.

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Es wurde anlässlich des Treffens „Macfrut 2019: Afrika im Rampenlicht“ das internationale Bildungsprogramm Lab Innova - Subsahara-Afrika vorgestellt, organisiert von ICE-Agentur, in Zusammenarbeit mit Macfrut – der internationalen Obst- und Gemüsemesse, die vom 8. bis zum 10. Mai 2019 in Rimini stattfinden wird – AICS-Agentur und anderen territorialen Partnern.

Während des Treffens hat die Afrikanische Entwicklungsbank auf den Agrarlebensmittelsektor als eines der strategischen Assets für das Wachstum des Kontinents hingewiesen. Die Wachstumsprognosen Afrikas liegen bei jährlichen +5% des BIP, während bis 2030 das afrikanische BIP 5% des weltweiten BIP darstellen wird. In diesem Kontext spielt der Obst- und Gemüsesektor, Schlüssel für das Wirtschaftswachstum Afrikas, eine bedeutende Rolle.

Italien, weltweit wichtigster Obst- und Gemüseerzeuger und Marktführer in der Technologie und im Verpackungssektor, kann bei der Business-Förderung der afrikanischen Betriebe, die in diesen Sektoren tätig sind, eine bedeutende Rolle spielen“ - behauptet Renzo Piraccini, Präsident von Macfrut - „Und der Knotenpunkt dieses Weges wird Macfrut 2019 sein, die einzige Messe der Produktionskette, die eine ganze Halle Subsahara-Afrika, unserem internationalen Partner für die 36. Auflage, widmen wird“ - sagt er abschließend.

Seit Jahren steht Afrika im Mittelpunkt der europäischen politisch-institutionellen Agenda und ist Empfänger von wichtigen Geldern im Bereich des auswärtigen Handels, die im Zeitraum 2021-2027 32 Mrd. Euro erreichen werden. Mit der neuen europäischen Investitionsoffensive für Drittländer (EIP) hat die EU außerdem ein neues Finanzinstrument zur Unterstützung der privaten Investitionen in Afrika verabschiedet, mit einem Garantie- und Rückbürgschaftssystem, das schätzungsweise bis zu 44 Mrd. Euro mobilisieren kann.

In diesen Rahmen fügt sich das Projekt Lab Innova ein, das dazu beitragen will, durch Ausbildung von Führungskräften, Innovation und Technologietransfer im landwirtschaftlichen und im agroindustriellen Sektor die EU-Afrika-Partnerschaft zwischen den Unternehmen zu entwickeln. Das Programm wird zwischen Februar und Oktober 2019 fünf afrikanische Länder betreffen – Äthiopien, Mosambik, Uganda, Tansania und Angola – mit dem Angebot einer individuelle Begleitung für über 60 afrikanische Betriebe der Agrifood-Produktionskette (vor allem Obst und Gemüse, Kaffee, Getreide, Gewürze, Hülsenfrüchte usw.), um ihre technischen und Managementkompetenzen zu verbessern. Das Ziel ist, sowohl unter den afrikanischen Unternehmen die Internationalisierungskultur zu fördern, um auf dem europäischen Markt bewusster aufzutreten, als auch ihre Produktionskapazität den internationalen Standards anzupassen. (Macfrut)

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