Medizinalprodukte: Bedarf an Cannabisblüten wird gedeckt

Die Bundesregierung geht davon aus, dass der Bedarf an Medizinalcannabisblüten durch Eigenanbau und Importe gedeckt werden kann.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am 17. April die Zuschläge über den Anbau von 7.200 kg Cannabis in Deutschland zu medizinischen Zwecken erteilt.

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) habe am 17. April die Zuschläge über den Anbau von 7.200 Kilogramm Cannabis in Deutschland zu medizinischen Zwecken erteilt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Nach dem jetzigen Stand des Vergabeverfahrens des BfArM zum Anbau von Medizinalcannabis könne eine erste Ernte noch im Jahr 2020 ermöglicht werden. Angesichts des dynamischen Marktgeschehens für Medizinalcannabis könnten auch die Importmengen weiter ansteigen. Grundsätzlich könne Medizinalcannabis aus jedem Staat importiert werden, der den Anbau unter staatlicher Kontrolle und mit der nötigen Qualität gewährleiste. Das BfArM erteilte die Importgenehmigungen schnellstmöglich. (hib/PK)

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