BMEL: Zentrales Kompetenzzentrum Flächenmonitoring gegründet

Die Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern zur Gründung des Zentralen Kompetenzzentrums Flächenmonitoring (ZKF) wurde jetzt unterzeichnet. Damit kann das ZKF offiziell seine Arbeit aufnehmen.

Mit Hilfe von Copernikus-Satellitendaten werden alle landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland in regelmäßigen Abständen automatisiert überprüft. Bild: GABOT.

Anzeige

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat die Das ZKF wird künftig die Anwendung eines satellitengestützten Flächenüberwachungssystems koordinieren. Damit vereinfacht und modernisiert das ZKF die flächenbezogene EU-Agrarförderung für die Bundesländer. Mit Hilfe von Copernikus-Satellitendaten werden alle landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland in regelmäßigen Abständen automatisiert überprüft. So können sowohl die Agrarverwaltungen der Länder als auch die Landwirte als Antragsteller die Ergebnisse nutzen, um mögliche Abweichungen von den Angaben in den Förderanträgen zu klären. Das ZKF wird die generierten Daten aufbereiten und den Verwaltungen zur Verfügung stellen, unter anderem zum Biodiversitätsmonitoring, zur Umwelt- und Klimaberichterstattung, zum Wirkungsmonitoring der Düngeverordnung und zur Evaluation der Gemeinsamen Agrarpolitik.

Das ZKF wird im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten errichtet. Seine Gründung geht auf einen Beschluss der Agrarministerkonferenz vom 25. September 2020 zurück, um eine effiziente und bundeseinheitliche Umsetzung der EU-Vorgaben zu erreichen. Hintergrund ist, dass gemäß der Verordnung über die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der Gemeinsamen Agrarpolitik im Rahmen des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) ein automatisiertes Flächenmonitoringsystem einzuführen ist. (BMEL)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.