Berlin: Konferenz "eCommerce of Food"

Der Onlinehandel mit Lebensmitteln, Kosmetika, Spielzeug, Futtermitteln oder ähnlichen Produkten ist kein Nischenmarkt mehr.

Der Onlinehandel mit Lebensmitteln hat sich längst zu einem Alltagsgeschäft weiterentwickelt. Bild: GABOT.

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Die neue Art des Einkaufens ist für große Teile der Gesellschaft Alltag geworden, stellt die Kontroll- und Aufsichtsbehörden aber auch vor neue Herausforderungen. Um die relevanten Interessensvertreter im Bereich des Onlinehandels zusammenzubringen, veranstaltet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zusammen mit der Europäischen Kommission die dreitägige internationale Konferenz „eCommerce of Food“. Sie wird vom 24. bis 26. Juni 2019 in Berlin stattfinden.

Ziel der Fachkonferenz ist es, das gegenseitige Verständnis aller Akteure zu unterstützen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Kontrolle des Onlinehandels zu fördern. EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis und die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner werden die Tagung in Berlin eröffnen. Die Veranstaltung richtet sich an Behördenvertreter aus dem In- und Ausland, Onlinesupermärkte und -händler, Marktplätze, Start-ups und die entsprechenden Verbände.

Der Onlinehandel mit Lebensmitteln hat sich längst von einem Nischenmarkt für „Digital Natives“ zu einem Alltagsgeschäft weiterentwickelt. Laut einer Befragung der Beratungsgesellschaft PwC aus dem Jahr 2018, planten 40% der Befragten, in den kommenden zwölf Monaten Lebensmittel online einzukaufen.

Die Konferenz „eCommerce of Food“ setzt einen Schwerpunkt auf neue und zukünftige Trends bei der Vermarktung von Lebensmitteln und anderen Produkten, die dem Rechtsbereich des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unterliegen. Neben dem klassischen Onlineshop werden solche Produkte zunehmend über Marktplätze und Social-Media-Kanäle vertrieben. Vertreter von eBay und Amazon werden auf der Konferenz sprechen und über ihre Rolle und ihre Verantwortung für den Verbraucherschutz diskutieren.

Wie Behörden weltweit den Herausforderungen des globalen Onlinehandels begegnen, werden Behördenvertreter aus den USA, Asien und der EU vorstellen. Außerdem werden Start-ups wie HelloFresh einen Ausblick auf die kommenden Trends geben. In der Diskussion stehen dabei die möglichen Implikationen für den Verbraucherschutz.

Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich über ein interaktives Konferenztool mit Beiträgen an der Konferenz zu beteiligen. Das Tagungsprogramm wird durch eine Abendveranstaltung am 24. Juni ergänzt, die die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch bietet. Konferenzsprache ist Englisch. Es wird eine Simultanübersetzung Englisch – Deutsch angeboten. Weitere Informationen zum Tagungsprogramm bietet die Internetseite www.bvl.bund.de/eCommerce2019. Eine Anmeldung zur Konferenz ist nur auf dieser Seite möglich. (BVL)

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