Autonomous Greenshouse Challenge: Gewinnerteams gekürt

Am Freitag, den 13. September, wurden nach einem 24-Stunden-Hackathon in Bleiswijk die fünf Gewinnerteams der Autonomous Greenhouse Challenge bekannt gegeben.

21 internationale Teams nahmen teil an der Autonomous Greenhouse Challenge. Bild: Gerard-Jan Vlekke/ Fotovak.

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Die zweite Ausgabe der Challenge wurde von Wageningen University & Research and Tencent organisiert. Die fünf Gewinnerteams sind AiCU, Digilog, IUA.CAAS, The Automators und Automatoes. Die Gewinnerteams erhalten im Dezember ein echtes Gewächshaus. Eine Kirschtomatenernte musste mit Algorithmen der künstlichen Intelligenz ferngesteuert werden, um mit geringem Eintrag von z.B. Wasser, Nährstoffen und Energie nachhaltig zu wachsen.

21 Teams mit mehr als 200 Teilnehmern und 26 Nationalitäten nahmen am Hackathon teil. Von vielen Teams war eine große Anzahl von Teammitgliedern während des 24-Stunden-Hacktons am WUR-Standort Bleiswijk physisch anwesend. Die anderen Teammitglieder waren online über Skype, Telefon und E-Mail mit Bleiswijk verbunden. Die Menschen arbeiteten begeistert, erfanden kreative Algorithmen und nutzten die Kraft des menschlichen Gehirns, um Tomaten praktisch in einer digitalen Spielumgebung anzubauen.

Der Hackathon bestand aus verschiedenen Teilen: Eine internationale Jury gab Punkte für die Teamzusammensetzung (20% der Punkte) und für ihren KI-Ansatz (30% der Punkte), den Reingewinn, der im Spiel um virtuelle Tomaten (50% der Punkte) erzielt wurde.

5 Teams wurden von der Jury für die nächste Runde ausgewählt, in der sie Kirschtomaten in einem echten Gewächshaus fernbedienen müssen. Die 5 Gewinnerteams sind:

- AiCU, ein Team bestehend aus Mitarbeitern, Forschern und Studenten der Universität Wageningen, Evertill Co. Ltd, NXP Semiconductors, IGMPR Flower, Parks & More, Ibeo Automotive, Amsterdam UMC, CGI, Rotterdam.AI, Port of Rotterdam-Fordata, ein großer Teil des Teams nahm auch an der vorherigen Challenge teil.

- DIGILOG, ein Team bestehend aus Mitarbeitern, Forschern und Studenten von A-net, Hankyong National University, Seoul National University, Samsung Electronics, University of Lüttich, EZFarm, FARM8, Spacewalk

- IUA.CAAS, ein Team bestehend aus Mitarbeitern, Forschern und Studenten der CAAS, National Agricultural Science & Technology Center, National Engineering Research Center for Information Technology in Agriculture, Sichuan Film and Television University, Syngenta Seeds B.V.

- The Automators, ein Team bestehend aus Mitarbeitern und Studenten der Universität Delphy, Wageningen, 30 MHz, ein großer Teil des Teams nahm auch an der vorherigen Challenge teil.

- Automatoes, ein Team bestehend aus Mitarbeitern, Forschern und Studenten von Van der Hoeven Horticultural Projects, TU Delft, Keygene, Hoogendoorn Growth Management.

Während des Spielzuges vor einer internationalen Jury präsentierten die Teams ihren wissenschaftlichen und praktischen Ansatz zur automatischen autonomen Steuerung eines Gewächshauses in Bezug auf Klima, Fertigation und Pflanzenwachstum. Die Teams erhielten Punkte für die Teamzusammensetzung (multidisziplinär, international, verschiedene Unternehmen / Wissensinstitutionen und andere von der Jury als wichtig erachtete Merkmale) und für den KI-Ansatz (neu, funktional, robust, skalierbar, Einsatz von künstlicher Intelligenz).

Der zweite Teil des Ergebnisses wurde im Spielumfeld erzielt: der in Euro realisierte Nettogewinn aus einer virtuellen Tomatenproduktion. Die Teams erhielten Zugang zu einem Klimamodell und einem Tomatenpflanzenwachstumsmodell, die von den Forschern von WUR entwickelt wurden.

Die Organisatoren hatten dafür gesorgt, dass die Modelle so viele Möglichkeiten hatten, dass eine "Spielsituation" entstand. So war es beispielsweise theoretisch möglich, einen zehnmal höheren finanziellen Gewinn zu erzielen, als die Landwirte heute in der Praxis erreichen können. Die Ernte reagierte in der Praxis manchmal anders als erwartet. Die Teams bestimmen selbst die idealen Sollwerte für Temperatur, Lichtmenge, CO2-Konzentration und eine Reihe kulturrelevanter Parameter wie Pflanzen- und Stammdichte. Sie taten dies mit ihren eigenen KI-Algorithmen.

Ab Dezember werden diese Teams mit ihren KI-Algorithmen ein echtes Gewächshaus betreiben. Eine leckere Kirschtomatenernte muss dann innerhalb von 6 Monaten angebaut werden. Die Herausforderung wird von Axia Seeds, Grodan, Heliospectra, KPN, LetsGrow.com und Tencent unterstützt. (WUR)

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