ALDI: Verkauft "Wetteräpfel" mit Hagelschaden

ALDI Nord und ALDI SÜD verkaufen Äpfel, die unter extremen Wettereinflüssen gelitten haben und beispielsweise durch zu viel Sonne oder Hagel gezeichnet sind.

ALDI Nord und ALDI SÜD verkaufen Äpfel mit Hagelschaden. Bild: ALDI SÜD.

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ALDI Nord und ALDI SÜD verkaufen Äpfel mit Hagelschaden: Die so genannten „Wetteräpfel“ sind Äpfel, die unter extremen Wettereinflüssen gelitten haben und beispielsweise durch zu viel Sonne oder Hagel gezeichnet sind. Trotz ihrer Schönheitsfehler finden Sie den Weg ins ALDI Regal, denn sie schmecken genauso gut wir ihre makellosen Geschwister. Die Wetteräpfel sind diese Woche in allen ALDI Filialen als Aktionsartikel erhältlich. Besonders eignen sich die Wetteräpfel für die Weiterverarbeitung, jetzt zur Weihnachtszeit beispielsweise für Desserts und Süßspeisen wie Apfelstrudel, Apfeltarte oder Apfel-Kaltschalen.

Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf und können ganze Ernten beeinflussen. Das kann für die Erzeuger enorme finanzielle Auswirkungen haben. „Indem wir die Wetteräpfel abnehmen und vermarkten, schaffen wir für den Erzeuger einen Absatzmarkt. Ansonsten müssten sie die Äpfel zu einem geringeren Preis an die Industrie abgeben oder sie landen im Tierfutter oder in Kompostieranlagen“, sagt Dr. Julia Adou, Director Corporate Responsibility bei ALDI SÜD. „Mit den Wetteräpfeln können wir gezielt unsere heimischen Erzeuger unterstützen und gleichzeitig die Wertschätzung für Lebensmittel steigern“, ergänzt Rayk Mende, Geschäftsführer Corporate Responsibility und Quality Assurance bei ALDI Nord.

Ernte verhagelt: 90 Prozent der Äpfel beschädigt

Ein Erzeuger, der von den Wetteräpfeln bei ALDI profitiert, ist Maik Stölken, Apfelbauer im Alten Land. „Im vergangenen Sommer hat es mir und vielen anderen Bauern buchstäblich die Ernte verhagelt“, berichtet Maik Stölken. Auf seinen 20 Hektar Anbaufläche waren nach starkem Hagelschlag fast 80% der Äpfel beschädigt. „Eigentlich eine Katastrophe, denn die Äpfel landen nicht beim Verbraucher, sondern beim Verarbeiter. Für deutlich weniger Geld. Dann kam das Angebot von ALDI, die Äpfel abzunehmen und uns damit zu unterstützen“, so Maik Stölken.

Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Mit dem Verkauf der „Wetteräpfel“ möchte ALDI den Verbraucher für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln sensibilisieren. Obst und Gemüse sind Naturprodukte, bei denen optische Makel nichts Unnatürliches sind und keinen Einfluss auf den Geschmack haben. Viele Lebensmittel werden aufgrund kleinerer Schönheitsfehler aber aussortiert und gelangen nicht in die Regale des Einzelhandels. ALDI SÜD bietet daher bereits Äpfel der Klasse II an: Die „Krummen Dinger“, die nicht so rund gewachsen sind wie andere Äpfel. In puncto Geschmack stehen sie den perfekt geformten Äpfeln aber in nichts nach. Ideen für die Weiterverarbeitung der Äpfel in der eigenen Küche finden Kunden auf den Rezeptseiten von ALDI Nord und ALDI SÜD. (ALDI)

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