ZVG: Mahnt Praxistauglichkeit an

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die berufliche Bildung weiterentwickeln. Innerhalb eines Ideenwettbewerbs mit anschließender Umsetzung im Testlauf soll die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung gesteigert werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die berufliche Bildung weiterentwickeln. Bild: GABOT.

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Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt die Bemühungen des BMBF, mahnt aber gleichzeitig eine hohe Praxistauglichkeit der Maßnahmen an. Zudem müssten die Ideen auch auf Betriebe in anderen Regionen übertragbar sein, die sich nicht unmittelbar an diesem Wettbewerb beteiligen, betonte ZVG-Bildungsreferentin Larisa Chvartsman.

Der Wettbewerb unter dem Namen „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung (InnoVET)“ ist Bestandteil des Bildungspaketes.

Unter anderem sollen klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) durch die Verbesserungen bei der Gewinnung und Ausbildung von Fach- und Führungskräften unterstützt werden. Des Weiteren soll es um einen besseren Transfer von Wissen und neue Entwicklungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen über die Ausbildung in die betriebliche Praxis gehen.

Der Innovationswettbewerb wird in eine Konzept- und eine Erprobungs- und Umsetzungsphase unterteilt. Anträge zur Förderung der Konzeptphase können bis zum 26. April 2019 beim BMBF eingereicht werden. Antragsberechtigt sind berufsbildende Schulen, Unternehmen, Überbetriebliche Ausbildungsstätten (ÜBS), Bildungszentren, Beratungsinstitutionen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Bezugsrahmen ist die duale Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). (ZVG/BMBF)

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