METRO China: Mehrheitsanteilsverkauf ab geschlossen

Die METRO AG hat den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an METRO China an die Wumei Technology Group gegen einen Netto-Barerlös von mehr als 1,5 Mrd. Euro erfolgreich abgeschlossen.

Der Verkauf konnte trotz der Covid-19 Pandemie erfolgreich abgeschlossen werden. Bild: METRO.

Die METRO AG wird einen Anteil von 20% an METRO China behalten, um weiterhin in dem hoch attraktiven Markt präsent zu bleiben und an den Vorteilen zu partizipieren. Die Transaktion bewertet METRO China mit einem Unternehmenswert (EV) von 1,9 Mrd. Euro, was einem EV/Umsatz-Multiplikator von 0,7x entspricht, basierend auf dem Ende des Geschäftsjahres 2017/18.

Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG, erklärt dazu: "Wir freuen uns, diese Transaktion trotz weltweit herausfordernder Umstände wie geplant abgeschlossen zu haben. Das Closing ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einem reinen Großhändler und schafft einen sehr attraktiven Wert für die Aktionäre der METRO AG. Denn der Mittelzufluss verschafft uns finanzielle Flexibilität und Optionen für die weitere Stärkung unserer Großhandelsfokussierung. Diese Strategie stärkt unsere Nähe zu den unabhängigen Geschäftskunden und wird METRO grundlegend schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger machen.“

Das Unternehmen erhält aus dem Verkauf von METRO China einen Netto-Barerlös von mehr als 1,5 Mrd. Euro. Dies wird die Bilanz stärken, die Liquiditätsreserven erhöhen und die Möglichkeiten für organische Investitionen verbessern, sobald die wirtschaftliche Erholung einsetzt.

Olaf Koch fügt hinzu: "Angesichts des starken Fundaments von METRO China und der Stärken und Ressourcen von Wumei ist das Unternehmen bereit, ein glänzendes neues Kapitel als ein führender Akteur in Chinas dynamischem und wachsendem Einzelhandelsmarkt aufzuschlagen. Unsere Reaktionen auf die Corona-Krise haben gezeigt, dass wir die gleichen Werte teilen. Ich möchte allen unseren Mitarbeitern und Führungskräften in China für ihren mutigen Beitrag zur Sicherung der Warenversorgung für ihre Kunden und Kommunen danken, indem sie alle Geschäfte durchgängig geöffnet halten und dabei die höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards beachten."

Citigroup Global Markets Europe AG und J.P. Morgan Securities plc haben die METRO AG bei dieser Transaktion als Finanzberater unterstützt und Baker & McKenzie in Rechtsbelangen.

Der Abschluss des vollständigen Verkaufs des SB-Warenhausgeschäfts Real an die SCP Group läuft nach Einschätzung der METRO AG wie vorgesehen.

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