Xylella: "Gemeinsam können wir Lösungen finden"

An der letzten Xylella-Konferenz der EFSA nahmen rund 350 Experten auf dem Gebiet der Pflanzengesundheit aus der ganzen Welt teil.

Oliven stehen immer noch im Zentrum der Xylella-Forschung. Bild: GABOT.

Xylella fastidiosa gefährdet das gesamte Gebiet der EU, und je mehr die wissenschaftliche Gemeinschaft diesbezüglich zusammenarbeitet, desto rascher können wir Lösungen zur Bekämpfung dieses Schädlings finden.“ Mit diesen Worten unterstrich Prof. Claude Bragard, Vorsitzender des Gremiums für Pflanzengesundheit der EFSA, die Bedeutung der Konferenz zu Xylella fastidiosa, die diese Woche in Korsika stattfand.

An der Konferenz nahmen rund 350 Experten auf dem Gebiet der Pflanzengesundheit aus der ganzen Welt teil. Zwei Tage lang wurden intensive Diskussionen darüber geführt, welchen Beitrag die Wissenschaft bei der Suche nach Lösungen für die Bekämpfung des Pflanzenschädlings leisten kann, der in ganz Europa Umwelt- und wirtschaftliche Schäden anrichtet. Hunderte verfolgten die Veranstaltung über ein spezielles Live-Web-Streaming.

Prof. Bragard äußerte sich lobend zum Engagement der Konferenzteilnehmer: „Die Wissenschaft sollte nicht in einem Elfenbeinturm verharren, sie ist von höherem Nutzen, wenn sie zum kollektiven Wissen beiträgt.“

Giuseppe Stancanelli, Leiter des Teams Pflanzengesundheit der EFSA, fügte hinzu: „Nach unserer Veranstaltung in Mallorca vor zwei Jahren war dies eine weitere erfolgreiche Konferenz, bei der Hunderte von Experten aus zahlreichen Ländern zusammenkamen, um über Xylella und die noch erforderliche Forschungsarbeit zu diskutieren.

„Unser heutiges Wissen bildet die Grundlage für die Priorisierung neuer Forschungsarbeiten und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, die uns helfen sollen, eines der gefährlichsten Pflanzenbakterien in der Welt besser zu verstehen und einzudämmen.“

Ausgerichtet wurde die Konferenz gemeinsam mit der EFSA, dem französischen nationalen Institut für landwirtschaftliche Forschung (INRA), der französischen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz und Arbeitsschutz (ANSES), dem Office de l’Environnement de la Corse (OEC) über dessen Abteilung Conservatoire Botanique National de Corse, den EU-finanzierten Projekten POnTE, XF-ACTORS, CURE-XF und EuroXanth sowie dem Euphresco-Netzwerk für die Forschungskoordination und -förderung im Bereich Pflanzengesundheit. (EFSA)

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