Studie: "Wasser im Garten" verzeichnet deutliches Umsatzplus

Das Marktvolumen für Gartenschläuche, Teichfolien und Co. wächst auf 680 Millionen Euro und der Jahrhundertsommer kurbelt den Umsatz für Produkte aus dem Segment Wasser im Garten an.

Entwicklung der Warengruppen 2014 bis 2018 im Vergleich zum Gesamtmarkt. Grafik: IFH Köln, 2019.

Während die Deutschen im vergangenen Sommer schwitzen, konnten sich die Anbieter von Bewässerungsprodukten freuen. Knapp 6% konnte der Markt für Produkte rund um das Thema Wasser im Garten im vergangenen Jahr über alle Warengruppen hinweg zulegen. Das zeigt der neue „Branchenfokus Wasser im Garten“ von IFH Köln und IVG. Das kleine, margenstarke Segment, das sowohl handels- als auch herstellerseitig nur wenige Marktplayer vereint, realisierte 2018 gut 680 Mio. Euro Umsatz. Damit gab im vergangenen Jahr jeder Deutsche rein rechnerisch 8,26 Euro für Teichfolien, Gartenschläuche, Bewässerungspumpen und Co. aus. Grund für das erfreuliche Marktwachstum ist vor allem der Niederschlagsmangel im letzten Sommer.

Gartenbewässerung mit besonders guter Entwicklung

Mit Blick auf das Wetter wenig überraschend, konnte sich vor allem der Bereich Gartenbewässerung gut entwickeln. Im Vergleich zur zweiten Hauptwarengruppe Teiche ist das Bewässerungssegment deutlich umsatzstärker und entwickelte sich im Betrachtungszeitraum insgesamt sowie speziell im letzten Jahr auch besser. Auf Ebene der Warengruppen erzielten Gartenbrunnen im Vergleich der Jahre 2014 bis 2018 die höchsten Zuwächse.

Markt mit homogener Vertriebsstruktur

Die Distributionsstruktur im Bereich Wasser im Garten ist vergleichsweise wenig fragmentiert – vor allem im Vergleich zum deutschen Gartengesamtmarkt. So vereinen die drei wichtigsten Distributionskanäle, die Bau- und Heimwerkermärkte, das Handwerk/GaLaBau sowie die Fachgartencenter in Summe knapp 90% der Umsätze auf sich. Auf Ebene der Marktsegmente ist diese Konzentration insbesondere bei Gartenbewässerung zu beobachten. Hier führt kaum ein Weg an den Bau- und Heimwerkermärkten vorbei. (IFH Köln)

Kommentare (1)


Siegfried Münkel 17. Jan. | 10:27

Die Gartenbranche lebt vom Wetter.So gesehen ist die Umsatzentwicklung im Bereich Wasser im Garten ,speziell die Bewässerungstechnik,nur folgerichtig.
Der Bereich Teich ist eigentlich out.Die Gründe hier für sind auch klar.Die Gärten in Neubaugebieten werden immer kleiner.
Nicht erwãhnt haben Sie die entsprechenden Umsatzsteigerungen im Segment Pool.Auch hier sind mit Sicherheit die Umsätze stark gewachsen.Dazu braucht man keine Statistik!
Vorausschauend für das Frühjahr 2019 werden die Umsätze im Segment Brunnenbau und Regenwasserzisternen wachsen.Der Gartenkunde wird auf Grund des Sommers 2018 entsprechend vorsorgen.
Das auch ohne Statistik klar ist,dass die Umsätze im Segment Rasenpflege entsprechend eingebrochen sind,dürfte auch klar sein.Hieraus resultierend dürfte im Frühjahr 2019 der Bereich Rasenerneuerung und Neuanlage entsprechend stark wachsen.
Erfahrene Gartenspezialisten werden das wissen und sich entsprechend auf die neue Saison vorbereiten.

 

Anzahl Kommentare:1