Rheinland-Pfalz: Bewerbungsverfahren zur Landesgartenschau 2026 startet

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat mitgeteilt, dass das Bewerbungsverfahren für die Landesgartenschau 2026 eröffnet ist.

Das Bewerbungsverfahren für die Landesgartenschau 2026 ist eröffnet. Bild: GABOT.

„Das Bewerbungsverfahren für die Landesgartenschau 2026 ist eröffnet“, das hat Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. Interessierte Kommunen können sich bis zum 15. Oktober 2020 bewerben. Die Ausrichterstadt soll 2021 bekannt gegeben werden. „Unsere Landesgartenschauen bieten Städten und Regionen die Möglichkeit, sich neu zu erfinden und dabei Orte zu schaffen, die zu echten Publikumsmagneten werden können“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. „Sie bringen Freizeit- und Erholungsräume in die Stadt, die auch über die Landesgartenschau hinaus wirken. Ich freue mich auf ideenreiche Bewerbungen und bin gespannt, wer 2026 unser Gastgeber sein wird“, sagte Wissing.

Interessierte Kommunen können bis zum 15. Oktober 2020 ihre Bewerbungsunterlagen beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau einreichen. Von dort erfolgt auch die fachliche Beratung und Betreuung der Bewerber. Im März dieses Jahres wird das Wirtschaftsministerium eine Informationsveranstaltung für interessierte Kommunen anbieten. Ein Bewertungsbeirat unter Leitung des Wirtschaftsministeriums wird die eingereichten Konzepte bewerten, bevor der Ministerrat voraussichtlich 2021 die Entscheidung über den Landesgartenschau-Gastgeber 2026 treffen wird.

Die Bewerbungsleitlinien für die Landesgartenschau 2026 wurden in den kommunalen Handlungsfeldern Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr, Mobilität, Kultur und Tourismus sowie Bildung über die Bereiche Kinder, Jugend, Familie und Sport bis hin zu Sozial- und Seniorenangelegenheiten sowie regenerative Energien und Klimaneutralität weiterentwickelt und aktualisiert. Dabei wurde einer frühzeitigen und kontinuierlichen Bürgerbeteiligung ein deutlich größeres Gewicht gegeben. Außerdem wurde das Verfahren ausdrücklich für kleinere Kommunen geöffnet, die sich nun erstmals mittels interkommunaler Zusammenschlüsse um die Ausrichtung einer Landesgartenschau bewerben können. Investitionen zur Verwirklichung der gärtnerischen, landschaftsplanerischen und städtebaulichen LGS-Ziele können seitens der Landesregierung bezuschusst werden.

Die nächste Landesgartenschau findet 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Es ist nach Kaiserslautern, Trier, Bingen und Landau die fünfte im Land.

Info: Die Bewerbungsunterlagen können ab dem 21. Januar 2020 angefordert werden beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz, Tel.: 06131-165244 oder 06131-165252, E-Mail: ulrike.gossen@mwvlw.rlp.de, carina.jacobs@mwvlw.rlp.de, www.mwvlw.rlp.de. (MWVLW)

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