Reinhold Borsch: Verwandelt Gärten in exklusive Ruhe-Oasen

Reinhold Borsch ist kein typischer Garten-und Landschaftsbauer. Er verfolgt mit seinen exklusiven Gärten eine ganz besondere Gartenphilosophie, denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das europäische Stück Grün seiner Kunden in eine wertvolle Oase aus Fernost zu verwandeln, in welcher man im hektischen Alltag zur Ruhe kommen kann.

Koiteich - Garten von Reinhold Borsch. Bild: Jürgen Becker.

Schon die japanische Bestsellerautorin Marie Kondo hat mit ihrer Aufräum-Methode ein Gegenkonzept zur hektischen,modernen und sich ständig wandelnden Welt geschaffen. Alles hat seinen festen Platz, nichts wird durcheinander gebracht oder steht im Weg. Ganz ähnlich sieht es in den exklusiven Gärten des Gartengestalters Reinhold Borsch aus Kempen bei Düsseldorf aus. Er baut keine typischen Gärten, wie sie hinter deutschen Einfamilienhäusern oft zu sehen sind. Es gibt keine wuchernden Sträucher, keine große Wiese mit wild wachsenden bunten Blumen und auch ein Gemüsebeet sucht man hier vergeblich.Denn Reinhold Borsch hat sich auf japanische Gärten spezialisiert, die anders als deutsche Gärten und ganz á la Marie Kondo sehr aufgeräumt und akkurat wirken. Diese Gartenkunst führt er für seine deutschen und internationalen Kunden in höchster Vollendung mit exklusivem Charakter aus.

Ein Macher seit Sekunde eins

Nach mittlerweile über 25 Jahren Berufserfahrung konnte er sich als wahrer Spezialist im Bereich der Japangärten positionieren und hat bereits über 50 Gärten für seine Kunden realisiert.Wenn man sich in die Vita und die Arbeitseinstellung von Reinhold Borsch einliest, stellt man schnell fest: Er ist ein Macher. Bereits in einer Gärtnerfamilie aufgewachsen und viele Japan-Reisen unternommen, wurde seine Leidenschaft schon früh entfacht. Nach seiner Ausbildung hat er sich schnell in die Selbstständigkeit gewagt und sich stetig in Japan von Profis aus erster Hand auf seinem Gebiet weiter entwickelt. Nur wer nicht wagt,der nicht gewinnt - Ein Sprichwort, welches sich gut auf seine berufliche Laufbahn übertragen lässt. Und auch seine Kunden haben nicht selten die gleiche Einstellung inne. Wer ihn beauftragt, mag es exklusiv, luxuriös und besonders. Seine Kunden sind häufig ebenso Macher wie er, die keine Zeit und Lust haben, sich am Wochenende mit dem Umbuddeln des eigenen Gemüsebeetes zu beschäftigen oder Unkraut zu zupfen.

Als erfolgreicher Geschäftsmann muss Reinhold Borsch immer das große Ganze im Blick haben. Seine Gärten werden im Vorfeld genauestens geplant, dem Kunden in einer aufwendigen 3D-Visualisierung präsentiert und plangemäß umgesetzt. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Deshalb kommt bei ihm auch alles aus einer Hand, sodass der Kunde sich nicht mit verschiedenen Dienstleistern auseinandersetzen muss. Und das Ganze macht er mit Herzblut, denn japanische Gärten und die oft darin enthaltenen Koiteiche sind seine Leidenschaft. So passt es nur zu gut zusammen, dass er auch ungern das Ruder aus der Hand gibt und sich lieber höchst persönlich um alles kümmert. So hat er vor einigen Jahren, um die Wasserqualität seiner Teiche und die Lebensbedingungen der wertvollen Kois zu optimieren,eine eigene Trommelfiltertechnik entwickelt, da keine der auf dem Markt befindlichen Anlagen seinen Ansprüchen gerecht wurde.

Die Welt im Blick

Mit einem Japangarten holt man sich nicht nur einen hübsch gestalteten Garten vor oder hinters Haus, sondern gleich eine ganze Landschaft in Miniaturformat, da so ein Japangarten ein Abbild der Welt darstellt. Die Gestaltungsregeln sind dabei sehr streng. Reinhold Borsch hat diese aus erster Hand in Japan erlernt und sie durch etliche Reisen längst verinnerlicht. Besonders wichtig ist der asymmetrische Aufbau des Gartens, welcher dem Betrachter immer wieder einen neuen Blick auf die Dinge gewährt, sodass man den eigenen Garten ständig neu entdecken und die Perspektiven wechseln kann.Die Wasserflächen symbolisieren Flüsse und Seen, Steine bilden Felsen und Berge nach, edle Bäume und Moosen zeigen Wälder und Wiesen. Durch das Einsetzen von stimmungsvoller Beleuchtung werden zudem einzelne Blickpunkte bei einbrechender Dunkelheit besonders hervorgehoben und bieten mit Blick auf die eigene kleine Landschaft noch mehr Raum für neue Sichtweisen.

„Meine Kunden sind oft viel beschäftigte Menschen, die sich freuen, mal Abstand vom hektischen Alltag zu bekommen. Dafür sind Japangärten und vor allem auch die Koiteiche optimal. Wenn ich an meinem Koiteich sitze und die vielen Kois beobachte, kommt man ganz automatisch zur Ruhe und kann neue Kraft tanken, da die Tiere eine unglaubliche Gelassenheit ausstrahlen“, so der Koi-Liebhaber.

Auch bei uns in Europa findet die japanische Gartenkunst zunehmend Einzug und begeistert vor allem diejenigen, die beruflich sehr eingespannt sind und nicht allzu oft die Chance haben, auch mal durchzuatmen. „In japanischen Gärten wird man sofort in einen Ruhemodus katapultiert und das macht ihn auch so besonders. Denn was braucht ein beruflich viel beschäftigter Mensch, wenn er zuhause ankommt? Ganz sicher nicht noch mehr Unruhe und Hektikin Form von wild wachsendem Unkraut. Sondern einfach einen Ort, um zu genießen und zu entschleunigen“, erklärt Borsch weiter seine Begeisterung für Japangärten.

Das Beste vereint

Reinhold Borsch wäre jedoch nicht der Macher, der er ist, wenn er wahllos japanische Gärten in unserer westlichen Welt bauen würde. Denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die japanische Gartenphilosophie in unsere bestehenden europäischen Gartenwelten zu integrieren. Er nimmt die beiden Hauptelemente der Gartenkulturen –im Japanischen das Betrachten und im Europäischen das Verweilen - und lässt es miteinander verschmelzen. Seine Gärten sind als Symbiose zweier Kulturen zu verstehen, sodass der Aufbau und die zentralen Elemente eines Japangartens zwar bestehen bleiben, hier aber dennoch Platz für ein nettes Beisammensein geschaffen wird. Dies realisiert Borsch beispielsweise mit einer Grillfläche vordem kleinen Teehaus oder durch eine luxuriöse Sitzinsel inmitten des Koiteichs.

Als Perfektionist hat für Reinhold Borsch die Qualität seiner Gärten immer oberste Priorität, sodass er die Anlagen regelmäßig betreut, damit auch nach einigen Jahren noch alles genau so perfekt ist, wie es bei Fertigstellung war. Aber auch wenn Reinhold Borsch mit Japangärten und Koiteichen eine tiefe Leidenschaft verbindet, so ist für ihn trotzdem auch klar: „Ein solcher Garten ist nicht für jeden etwas. Man muss diese Faszination für Japangärten schon teilen und bereit sein, dafür etwas zu investieren. Denn neben dem recht kostspieligen Bau muss auch für die Pflege jährlich ein nicht unerhebliches Budget eingeplant werden. Da muss man schon mit vollem Herzen dabei sein. Meine Kunden sind das. Und dann ist es auch jeden Cent wert“.

Giardina Award 2019

Dass Reinhold Borsch ein Meister seines Faches ist,hat er dieses Jahr vom 13. bis 17. März auch wieder auf der Giardina in Zürich unter Beweis gestellt.Mit jährlich über 60.000 Besuchern ist die Giardina das international größte Indoor-Gartenevent und bietet spannende Inspirationen rund um das Leben im Garten. Gartenbau-und Koiteich-Experte Reinhold Borsch präsentierte dort dieses Jahr mit seinem Projekt „Idee & Vision“ einen spektakulären, über 300 qm großen Garten im japanischen Stil mit einem gigantischen, 150 qm großen Koiteich mit Wasserfall und prächtigen, farbigen Kois. Elegante Bäume und Formgehölze, blühende Azaleen und ein Meer aus Bodendeckern machen seinen Schaugarten zu einer wahren grünen Oase, in der zwei luxuriöse Sitzinseln unter einem großen Rhododendron und einer duftenden Kiefer zum Verweilen einladen. Für seinen Garten wurde Reinhold Borsch in der Königskategorie Mastergarten nach 2015 und 2017 auch 2019 erneut mit dem Giardina Award aus gezeichnet. Zudem erhielt er als erster Aussteller überhaupt den neu von der Ausstellungsleitung ins Leben gerufenen goldenen Giardina Show Award.

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.