Rasenpflege: Mega-Mäher bei Wiedenmann

Zwei hinten, eine vorne: Drei Mäheinheiten am Traktor sieht das neue Mähkonzept des Ausstellers Wiedenmann vor. Das steigert die Produktivität in ungekannte Höhen. Weitere Neuheiten gibt es bei Striegeln und Werkzeugen auf der demopark am Stand B-287 zu sehen.

Auf der Demopark zeigt der Aussteller Wiedenmann ein Mähkonzept mit knapp fünf Metern Arbeitsbreite. Bild: Wiedenmann.

Mehr geht immer, dachte sich der Rasenspezialist Wiedenmann. Beim Mähen experimentiert man daher mit einem völlig neuen, heckangebauten Mähdeck mit zwei Flügen. Es soll zusammen mit einem weiteren Deck an der Fahrzeugfront betrieben werden. Die drei Einheiten ergeben eine Arbeitsbreite von knapp fünf Metern. „Das dürfte der größte Mäher auf der Messe sein“, hieß es bei Wiedenmann. Man sammle reichlich Feedback von Kunden. Vielen komme es auf schiere Leistung an. Das neue Mähkonzept böte das Nonplusultra in dieser Disziplin.

Als Frontmäher sieht Wiedenmann das neue RMR230H vor. Auch dieses Mähdeck wird erstmals öffentlich gezeigt. Es wurde mit selber Maßgabe entwickelt, dient also dem effizienten Flächenmähen. Bislang gab es Wiedenmann-Mäher nur für Kompakttraktoren. Das neue Deck hat man speziell für größere Trägerfahrzeuge ab 30 kW Motorleistung und 1000 U/min Zapfwellendrehzahl ausgelegt. Technologisch basiert es auf dem heckangebauten RMR230. Seine zwei unabhängigen Schnitteinheiten mit je zwei Messern folgen der Bodenkontur. Die zentrierte Pendelvorrichtung verhindert, dass Schnittstufen oder Streifen bei Kurvenfahrten entstehen. Als minimale Schnitthöhe sind 20 mm, als Obergrenze 95 mm angegeben. Die Messer in „DuraBlade“-Qualität sollen länger als marktüblich halten.

Apropos Messer: Auch bei den Werkzeugen tut sich viel. Vorgestellt werden etwa neue Kreuzzinken, die mit Doppelklingen das Tiefenlüften und die Produktivität verbessern. Für die Nachsaat auf beanspruchten Böden gibt es zudem Konuszinken als weiteren Werkzeugsatz. Sowie die verbreiteten Spoons mit 8 mm Außendurchmesser in Neuauflage. Sie benötigen jetzt keinen Adapter mehr und sind verschleißfester. Obendrein sind diese Spoons preiswerter als die frühere Kombi-Lösung.

Seine Striegel der Serie Terra Rake bietet Wiedenmann künftig auch zum Frontanbau an Traktoren und Mähern an. Dahinter steckt ein interessanter Trend aus der Praxis: Clevere Anwender wollen Striegel nicht (allein) zum Entfilzen der Grasnarbe einsetzen, sondern zum Aufrichten quertreibender Gräser, um ein besseres Schnittergebnis zu erzielen. Hier zeigt sich einmal mehr, wie nah Wiedenmann zum Anwender steht. Mit rund 120 Gerätetypen gilt der Maschinenbauer als einer der weltgrößten Anbieter der Branche. Mehr dazu am Stand B-287 auf der Demopark (Flugplatz Eisenach-Kindel vom 23. bis 25. Juni) oder unter Wiedenmann.de im Internet. (Wiedenmann)

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