Pflanzenfreude.de: Aus Grau wird Grün

Mit der Kampagne „Von Grau zu Grün“ ermutigt und inspiriert Pflanzenfreude.de dazu, dem Grau deutscher Innenstädte entgegenzuwirken und diese Bereiche Pflanze für Pflanze verschwinden zu lassen.

Mit duftenden Kräutern wie Salbei oder Lavendel wird die Bank zum Kräuterbeet inklusive Zweitverwendung in der Küche für Salate und Tees. Bild: Pflanzenfreude.de.

Unsere Städte sollen grüner werden und an Straßen sowie auf anderen gemeinschaftlich genutzten Flächen mit Pflanzen zum Verweilen einladen. Den Anfang machender eigene Balkon, die Terrasse oder der Innenhof, deren Bepflanzung ansteckend wirkt und die Nachbarn zum Mitmachen anregt. Mithilfe von pflegeleichtem Grün und den folgenden Tipps wird ein gemeinschaftliches Projekt einfach umgesetzt und erhöht so die Lebensqualität in der Umgebung.

Eine grüne Oase erschaffen

Pflanzen sind visuell ansprechend, wirken der Umweltbelastung entgegen, filtern die Luft und haben einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit. Höchste Zeit also, monotone Areale wie Dächer, Innenhöfe und andere Plätze an der Sonne in einladende grüne Oasen zu verwandeln. Für die unterschiedlichen Begrünungsstile stehen dabei unzählige verschiedene Pflanzen zur Verfügung. Wichtig zu beachten ist, welchen Einflüssen von Sonne, Wind und Regen die Pflanzen ausgesetzt sein werden.

Auf einer weitläufigen Fläche, etwa in Innenhöfen, dienen Stauden und hochgewachsene Pflanzen als Abtrennung und Sichtschutz. In großen Pflanzenkübeln platziert, werden so gemütliche Rückzugsorte unter freiem Himmel geschaffen, die dazu einladen, die morgendliche Tasse Kaffee nach draußen zu verlegen. Die immergrüne japanische Stechpalme eignet sich zur Abgrenzung eines Séparées und ist an einem sonnigen Standort ein beliebter Nistplatz für kleine Vogelarten. Auch das patagonische Eisenkraut ist ein Magnet für kleine Lebewesen. Die filigranen, lilafarbenen Blüten der Staude bringen Farbe in den Outdoorbereich und ziehen Bienen und Schmetterlinge an. Mit dieser Pflanzenkombination ist immer Leben im eigenen Grün.

Wer auf der Suche nach einem Schattenspender für einen heißen Sommer ist, sollte sich für den Olivenbaum entscheiden, der nie genug Sonne abbekommen kann. Er ist eine der genügsamsten Kübelpflanzen, da er lediglich sparsame Wassergaben benötigt und keine besonderen Ansprüche an die Erde hat.

Für ein besonders aufsehenerregendes Ergebnis sorgen Kletterpflanzen, die mit Rankhilfen mühelos nackte Fassaden verschönern. Neben klassischen Schlingpflanzen wie Efeu oder Wein ist der Sternjasmin eine gute Wahl. Das frische Grün und die weißen Blätter verbreiten einen dezenten, aber unaufdringlichen Duft, der dem Outdoorbereich eine liebliche Note verleiht. Tipp: Verschiedene Düfte und Aromen verändern im Handumdrehen die Atmosphäre und versetzen Gäste und Bewohner gleichermaßen in ein Urlaubsfeeling.

Ein Ort der Inspiration

Wer zu den glücklichen Balkonbesitzern gehört, kann dort zur grünen Bewegung beitragen. Das Sommerwohnzimmer ist wie geschaffen dafür, um die Hausfassade aufzuhübschen. Ein gepflegter und bepflanzter Balkon sieht aus jeder Perspektive schön aus und motiviert Nachbarn und Passanten zum Nach-eifern. Zusätzlich ist die Arbeit mit Pflanzen an der frischen Luft ein willkommener Ausgleich zu einem stressigen Alltag und lässt neue Kraft und Inspiration schöpfen. Je nach Geschmack wird der Balkon mit bunten Blüten, frischem Grün oder Gemüse aufgepeppt. Unerfahrene Gärtner üben sich zuerst an pflegeleichten Gartenkräutern wie Rosmarin, Basilikum und Minze. Die Gewürze sind mediterrane Bedingungen gewöhnt, mögen die Sonne und kommen mit wenig Wasser aus. Für ein schattiges Plätzchen oder einen nördlich ausgerichteten Outdoorbereich sind Chrysanthemen die richtige Wahl. (Pflanzenfreude.de)

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