Patzer: "Angespannt, aber nicht aussichtslos"

Um den Betrieb weiter aufrecht zu halten und Mitarbeiter, Kunden sowie Lieferanten zu schützen, haben die Einheitserdewerke Patzer ihre Produktion in Jossa auf Zwei-Schicht-Betrieb umgestellt.

"Kurzarbeit ist derzeit kein Thema für uns", sagt Stephan Patzer, Geschäftsführer der Einheitserdewerke Patzer Gebr. Patzer GmbH & Co. KG. Bild: Patzer.

„Falls eine Schicht in Quarantäne muss, weil jemand erkrankt, können wir trotzdem weiter produzieren“, erläutert Geschäftsführer Stephan Patzer. Zwischen den beiden Schichten ist eine halbstündige Pause, in der die Maschinen gründlich desinfiziert werden.

Darüber hinaus hat das Familienunternehmen schon frühzeitig seine Büromitarbeiter auf drei Gruppen aufgeteilt: Einige arbeiten im Homeoffice, andere in Büros an zwei getrennten Orten. „Auch wenn wir nicht so viele Aufträge wie sonst üblich haben, sind es ausreichend, sodass Kurzarbeit derzeit kein Thema für uns ist“, sagt Patzer. Ganz anders als beim Partnerbetrieb in Bozen. „Dem ist alles weggebrochen. Aber zum Glück geht es allen Kollegen dort gesundheitlich gut“.

Dropshipping-Angebot erweitert

Ein Hauptaugenmerk liegt derzeit im Ausbau des Dropshipping-Angebots. Fachhändler mit einem Online-Shop von Green Solutions können darüber alle frux Produkte verkaufen, ohne die Produkte lagern, geschweige denn verschicken zu müssen. Das umfasst neben Erden, Mulch- und Dekormaterialien sowie Feststoffdüngern nun auch die Flüssigdünger aus dem frux Sortiment, weil die Flaschen einen besonderen Auslaufschutz erhalten haben. „In dieser Lage hilft uns auch, dass wir in den beiden letzten Jahren in die Infrastruktur des Dropshippings sowie den Aufbau einer eigenen Lkw-Flotte investiert haben“, zeigt sich Patzer optimistisch.

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