Hessen: Umweltministerin pflanzt Baum im Kindergarten

Der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. machte der hessischen Umweltministerin Priska Hinz einen Apfelbaum zum Geschenk.

Stephan Grüger MdL, FGL-Präsident Jens Heger, Umweltministerin Priska Hinz, Bürgermeister Carsten Braun, Kindergartenleitung Susanne Brade (v.l.n.r.). Bild: GaLaBau-HT.

Um auf die Bedeutung der Natur für den Menschen aufmerksam zu machen, schenkte der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz einen Baum zum Geburtstag. Die Ministerin spendete den Baum dem kommunalen Kindergarte „Rother Rabennest“ in Driedorf-Roth, die sich für die regionale Apfelsorte „Heuchelheimer Schneeapfel“ entschieden.

„Diese Apfelsorte ist urhessisch: im 19. Jahrhundert in Heuchelheim entdeckt, hat er sich schnell verbreitet. Für die Kinder ist er gut geeignet, weil man die Äpfel direkt vom Baum essen kann. Eine schöne Möglichkeit Naturprodukte kennenzulernen und auch weiterzuverarbeiten. Ob nun als Apfelsaft, Apfelkompott oder im Apfelkuchen: der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, sagte Umweltministerin Priska Hinz.

„Grün bedeutet für uns Lebensqualität: Bepflanzte Freiflächen in Städten, auf Dächern und Fassaden verbessern das Mikroklima und bekämpfen Temperaturextreme“ betont FGL-Präsident Jens Heger in seiner Begrüßung. „Kinder schätzen die grünen Oasen als Begegnungs- und Freizeitort. Daher ist es uns Landschaftsgärtnern ein Anliegen, für unseren Nachwuchs die Zukunft grün werden zu lassen.

Die Pflanzung des Baumes wurde vom Unternehmen Sebastian Kretz Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Dillenburg vorbereitet und durchgeführt. Geschäftsführer Sebastian Kretz gab sein Fachwissen kindgerecht weiter, so dass auch die Kleinsten von den positiven Aspekten lebendigen Grüns erfuhren. Bei der Pflanzung erfuhren die Kinder, wie kleine Bäume mit Wurzelwerk gepflanzt werden, welche Anforderungen an den Standort des Baumes gestellt werden und wie viel Wasser und Pflege sie benötigen. Der Kindergarten begleitete die Pflanzung mit Basteln, Malen und Singen. (GaLaBau-HT)

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