GaLaBau NRW: André Kuper übernimmt Baumpatenschaft

Am Montag, 12. Oktober, besuchte André Kuper, Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags, die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort. Während seines Besuchs übernahm er eine Baumpatenschaft für eine Purpur-Erle.

v.l.n.r.: Barbara Drese, Monika Kuper, André Kuper, Heinrich Sperling, H. Christian Leonhards, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V. (VGL NRW), Karl Jänike, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege NRW e.V. sowie Christoph Lau, Geschäftsführer des VGL NRW, stehen vor dem Patenbaum des Landtagspräsidenten auf dem Quartiersplatz. Bild: Lea Mispelkamp, Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 gGmbH.

Die Landesgartenschau öffnete Anfang Mai, inmitten der Corona-Pandemie. Die leicht verspätete Eröffnung war allerdings erst in enger Zusammenarbeit mit der Kommunal- und Landespolitik möglich. „Als Dank möchten wir Ihnen nun einen Baum auf dem Quartiersplatz widmen“, sagt Christian Leonhards, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V., zu dem Präsidenten des Landtags in Nordrhein-Westfalen.

„Die Planung und Umsetzung einer solchen Projektarbeit, wie es die Landesgartenschau ist, ist eine sehr intensive. Besonders kurz vor der Eröffnung ist sie mit sehr viel Euphorie verbunden. Da aufgrund der Corona-Pandemie lange nicht sicher war, ob die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort eröffnen darf, bin ich nun sehr froh, dass eine Öffnung, anders als die Landesgartenschauen in Überlingen und Ingolstadt, möglich war und die Gartenschau von den Besucherinnen und Besuchern so gut angenommen wird“, erklärt André Kuper. Besonders in dieser, durch die Corona-Pandemie geprägten, Zeit sei ein solcher Gartenschau-Park eine tolle Außenanlage für eine Auszeit vom Alltag.

Doch nicht nur für die Gartenschau-Besucher ist die Entwicklung des Zechenparks ein Gewinn. Barbara Drese, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Kamp-Lintfort, fügt hinzu: „Die Landesgartenschau hat einen großen Beitrag für den notwendigen Strukturwandel der Stadt geleistet. Ohne die Austragung an diesem Ort, wäre der ehemalige Zechenstandort nicht in dieser kurzen Zeit, innerhalb von acht Jahren, zu einem einladenden und nachhaltigen Stadtpark verwandelt worden.“

Zur Nachhaltigkeit des Zechenparks tragen besonders auch die zahlreichen Bäume des Parks bei. „Bei der Auswahl der Baumsorten haben wir solche ausgesucht, die sich gut den klimatischen Veränderungen in der Zukunft anpassen können. Auch die Purpur-Erle zählt dazu. Sie ist sehr hitzeverträglich und hält außerdem längere Trockenheitsphasen aus“, erklärt Gartenschau-Geschäftsführer Heinrich Sperling. (Quelle: Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH)

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