EPAL: Paletten künftig auch mit Inkjet-Druck gekennzeichnet

Die EPAL hat die Kennzeichnung von EPAL-Paletten mittels Inkjet-Druck beschlossen. Die Kennzeichnung durch Einbrand bleibt weiterhin gültig.

Die European Pallet Association e.V. (EPAL) sichert mit über 500 Mio. EPAL Europaletten und 20 Mio. Gitterboxen im weltweit größten offenen Tauschpool den Warenfluss in der Logistikwelt. Bild: EPAL.

Das Inkjet-Druckverfahren für die Kennzeichnung von Eck- und Mittelklötzen wird ab dem 1. August 2019 zugelassen und ist im Technischen Regelwerk der EPAL mit aufgenommen worden. Bislang werden die Kennzeichnungen auf den Eckklötzen (EPAL im Oval) und auf den Mittelklötzen (IPPC/ISPM 15 und EPAL-Kennziffer) ausschließlich durch Einbrand aufgebracht. Jens Lübbersmeyer, Leiter der Technischen Abteilung der EPAL: „Die Technik des Inkjet-Drucks auf Holz- und Spanklötzen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Die Qualität des Inkjet-Drucks entspricht heute den Anforderungen der EPAL an das Bedrucken von Palettenklötzen.“

Mit der Einführung der neuen EPAL CP-Paletten ist es notwendig geworden, die Kennzeichen auf kleinere Klötze und Klötze mit unterschiedlicher Größe aufzutragen. Die Zulassung des Inkjet-Drucks gewährleistet dabei eine Qualität der Kennzeichnung, wie sie der Qualität der EPAL Paletten entspricht und wie sie auch bei der Kennzeichnung der im EPAL Lab zu entwickelnden intelligenten Palette genutzt werden kann.

„Die Zulassung des Inkjet-Drucks ist ein wichtiger Baustein, der uns im Rahmen des Forschungsprojektes mit dem Fraunhofer IML, das wir im letzten Jahr auf den Weg gebracht haben, weiterhilft“, so der CEO der EPAL, Christian Kühnhold. „Der Inkjet-Druck kann in der Zukunft neue und variable Möglichkeiten der Kennzeichnung eröffnen, mit denen der Wunsch der Verwender nach eindeutiger Kennzeichnung der EPAL-Paletten erfüllt werden kann.“

Der Inkjet-Druck ist zunächst auf die Produktion von EPAL Paletten beschränkt. Die individuelle Zulassung des Inkjet-Drucks beginnt im August 2019. Sowohl die Zulassung des Inkjet-Drucks als auch die ständige Kontrolle der Qualität von Paletten und Kennzeichnung ist Teil des Qualitätssicherungssystems der EPAL, in dessen Rahmen nahezu jeder der weltweit mehr als 1.500 Lizenznehmer mindestens einmal im Monat geprüft wird. (EPAL)

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