Fußball-WM: Stadien setzen auf Wiedenmann

Wenn die Welt im Sommer in die WM-Arenen blickt, wird sich neben den Kickern auch der Rasen in Bestform präsentieren. Acht der zwölf Spielstätten setzen dafür auf die Pflegemaschinen des schwäbischen Rasenspezialisten Wiedenmann GmbH.

Die Wiedenmann GmbH ist spezialisiert auf Pflegemaschinen für Sport- und Freizeitanlagen sowie kommunale Grünfläche. Bild: Wiedenmann.

Es ist schon eine Leistung an sich: Zwei Drittel der weltweit wichtigsten Stadien des Fußballjahres 2018 wollten beim Rasen keine Kompromisse eingehen. Sie orderten ihre Maschinen bei dem Hersteller aus Rammingen bei Ulm. Seit 1964 entwickelt man dort Pflegetechnik für Sport- und Zierrasen. Heute gilt der Betrieb als eine der ersten Adressen der Branche.

„Uns freut besonders, dass das Vorzeigestadion in Moskau dabei ist“, sagt Volker Zippel vom Vertrieb. Das Olympiastadion Luzhniki in der russischen Hauptstadt ist das älteste und größte Stadion der WM. Sieben Spiele sind dort angesetzt, darunter das Eröffnungsspiel sowie das Finale am 15. Juli. Unter den rund 80.000 Besuchern vor Ort wird auch Präsident Putin nebst Staatsgästen erwartet. Zudem werden Millionen Fans vor den Fernsehgeräten mitfiebern, wenn der Anpfiff ertönt. Zippel stellt klar: Man habe keine Spezialversionen geliefert und die Betreiber hätten die Maschinen regulär über den Handel bezogen.

Der Hersteller bestätigte, dass Modelle der Terra-Reihen Spike, Rake, Seed, Brush und Groom eingesetzt werden. Zu den wichtigsten dürfte die Terra Spike zählen. Vor 25 Jahren wurde die Erstversion präsentiert. Heute zählt diese Maschinenreihe zu den leistungsstärksten ihrer Art.

Als Anbaugerät für Kompakttraktoren übernimmt die Terra Spike eine der wichtigsten Aufgaben in der Rasenpflege: Regelmäßiges Tiefenlüften regt das Wurzelwachstum an, so dass der Rasen an Widerstandskraft gewinnt. Er benötigt weniger Dünger und wirkt optisch attraktiver. Letztlich reduziert sich der Pflegeaufwand - ein Grund, weshalb auch Kaufleute grünes Licht geben. Für Greenkeeper zudem wichtig: Regenwasser kann auf belüftetem Boden deutlich besser abfließen. Gerade für Spielstätten in Mischwettergebieten wie Russland ist das ein gewichtiger Faktor.

Neben Moskau setzen die Arenen unter anderem in Jekaterinburg, Kaliningrad und Samara die deutschen Pflegegeräte ein. Auch das Stadion im Nobel-Ort Sotschi an der „russischen Riviera“ bringt zuerst ihre „Wiedenmänner“ in Stellung, bevor der WM-Betrieb losgehen darf.

Das aktuelle Topmodell GXI 8 HD belüftet bis zu 5600 m2 pro Stunde. Es gibt Varianten für praktisch jeden Boden, auch für Zierrasen, kommunales Grün und Golfanlagen. Eine Besonderheit ist die neueste Variante SL - das Kürzel steht für „super leicht“. Diese Version lässt sich selbst an kleinen Traktoren und überall dort betreiben, wo empfindlicher Boden den Einsatz marktüblicher Maschinen bislang verbot. Die Baureihe ist daher auch bei Lohndienstleistern und Betreibern keiner Anlagen gefragt. Mehr dazu unter Wiedenmann.de im Internet.(Quelle: Wiedenmann)

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