Asiatischer Laubholzbockkäfer: Befallsfestellungen werden fortgeführt

Nach den ersten Hinweisen auf den Befall eines Baumes auf einem Privatgrundstück in Warnemünde mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer ist jetzt der Einsatz von ausgebildeten Spürhunden erfolgt.

Der Asiatische Laubholzbockkäfer befällt gesunde Bäume und kann diese bei starkem Befall zum Absterben bringen. Bild: LfL.

Die Hunde schlugen an der am letzten Freitag gefällten Birke an, die zersägt in das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) verbracht wurde. Vor Ort in Warnemünde haben die Spürhunde an mehreren Stellen undeutlich Fundstellen angezeigt. So werden in den nächsten Tagen einige weitere Laubbäume gefällt werden müssen.

Die Befallsfeststellung wird weiter geführt, die Birke im Landesamt „zentimeterweise“ untersucht, um eventuell vorhandenes organisches Material des Käfers bzw. seiner Vorstadien zu finden.

Am Mittwoch kommt ein Experte des Nationalen Referenzlabors, aus dem Julius-Kühn-Institut, an das LALLF. Er wird sogenanntes Genagsel entnehmen, also loses Material aus dem Baum, das ggf. in Kontakt mit dem ALB war. Es soll versucht werden, den Käfer zweifelsfrei per Genanalyse (PCR) zu identifizieren. Im LALLF steht diese Methode nicht zur Verfügung.

Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass das Vorgehen in einem nachgewiesenen Fall des ALB nach europäischem Recht zwingend vorgeschrieben ist. (LALLF)

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