ZVG: Breitbandausbau muss an Fahrt aufnehmen

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) bekräftigt seine Forderung, dass der Breitbandausbau, gerade in ländlichen Regionen, dringend an Fahrt aufnehmen muss, um den Anforderungen der Unternehmen gerecht zu werden.

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) bekräftigt seine Forderung nach einem Breitbandausbau. Bild: GABOT.

Beim Treffen des Arbeitsausschusses Technik und Bauwesen im Gartenbau im ZVG in Wiesbaden am 4. April betonte Ausschussvorsitzender Thomas Koch, dass die Anforderungen aus der zunehmenden Digitalisierung in der Branche an Fahrt aufnehmen. Aus diesem Grund wird der ZVG-Ausschuss am 23. Oktober 2019 an der Hochschule Osnabrück einen Workshop zur Digitalisierung im Gartenbau veranstalten. Weitere Infos dazu folgen in Kürze.

Der Bundestag hatte sich am 4. April Maßnahmen zur Verbesserung des Landlebens befasst. Er fordert die Bundesregierung auf, den Breitbandausbau auf Glasfaser-Basis in ländlichen Kommunen stärker voranzutreiben und einen flächendeckenden Anschluss an die Mobilfunktechnik zu erreichen. Die Abgeordneten sprechen sich für ein neues Breitbandförderprogramm aus, damit künftig auch die sogenannten „grauen Flecken“ gigabitfähig ausgebaut werden können. Die Bundesnetzagentur sollte die Möglichkeit erhalten, ein lokal begrenztes Roaming anzuordnen, wenn freiwillige Kooperationen der Mobilfunknetzbetreiber scheitern. Die Regierung soll zudem darauf hinwirken, dass die Bundesnetzagentur nach der anstehenden Frequenzauktion zeitnah eigens Frequenzen für den Aufbau autonomer 5G-Firmennetze insbesondere auch im ländlichen Raum vergibt. (ZVG)

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