NaturRuh: Biologische Vielfalt auf Friedhöfen

Um das Thema Biodiversität auf Friedhöfen stärker aufzuzeigen, präsentiert der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) an seinem Messestand zur Internationalen Grünen Woche (IGW) 2019 in Berlin vom 18. bis 27. Januar 2019 ein Modell des Grabgestaltungskonzeptes „NaturRuh“.

Um das Thema Biodiversität auf Friedhöfen stärker aufzuzeigen, präsentiert der ZVG an seinem IGW-Messestand ein Modell des Grabgestaltungskonzeptes „NaturRuh“. Bild: ZVG/ Rafalzyk.

Das, mit dem Innovationspreis Gartenbau 2018 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), ausgezeichnete Konzept bietet würdevolle Bestattungen bei gleichzeitiger Förderung der biologischen Vielfalt.

Der ZVG legt den Schwerpunkt seines Messeauftrittes in der Blumenhalle, die in diesem Jahr unter dem Motto „Blooming City“ steht, auf das Thema Nachhaltigkeit. Friedhöfe sind multifunktionale Orte mit wichtiger ökologischer Funktion und einer großen Bedeutung für das Stadtgrün. Das vom Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im ZVG entwickelte, zukunftsweisende Grabgestaltungskonzept zeichnet sich durch Futterstellen, Nistkästen, Insektenhotels und Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere wie auch farbenfrohe und insektenfreundliche Staudenbepflanzungen aus.

„Innovative, nachhaltige Konzepte wie ‚NaturRuh‘ fördern nicht nur die Biodiversität im urbanen Raum. Sie steigern zudem das Bewusstsein für die Bedeutung der Friedhöfe als besondere Grünräume mit einem hohen Freizeit- und Erholungswert“, erklärt BdF-Vorsitzende Birgit Ehrlers-Ascherfeld.

„NaturRuh“-Areale sind ein Beispiel für gärtnerbetreute Grabanlagen und zeichnen sich durch eine besonders ressourcenschonende und natürliche Gestaltung aus. Es handelt sich um zusammenhängende Flächen mit Bepflanzungen, die das ganze Jahr über blühen und Lebensraum bieten. Die mit Bedacht ausgewählten Pflanzenmischungen steigern die biologische Vielfalt zusätzlich. (ZVG/BdF)

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