Vergleich: Onlineversand von Blumensträußen

Bekommen Verbraucher bei der stressfreien Variante über das Internet wirklich die gleiche Qualität und Vielfalt wie beim Floristen um die Ecke geboten? Das Ratgeber- und Verbraucherportal Sparwelt.de hat mehrere Onlinehändler für Blumensträuße miteinander verglichen.

Der Onlineversand von Blumensträußen boomt: Das bieten diese sechs Anbieter. Grafik: sparwelt.de.

Insgesamt wurden sechs Online-Anbieter untersucht – bei allen wurde jeweils ein bunter Blumenstrauß in der Preisklasse um die 30 Euro bestellt: Von bekannten Händlern wie Fleurop, bei dem ein lokaler Florist das Sträußchen bindet und liefert, bis hin zum Jungunternehmen Lia Blumenkind, das ungebundene Sträuße im modernen Design versendet.

Schon bei der Bestellung fällt auf, dass die Auswahl an Sträußen, Geschenken und Feiertagsbouquets bei einigen Anbietern sehr vielfältig ist. Neben Blumen bieten Händler wie FloraPrima, Fleurop und Blume2000 nicht nur Blumen, sondern auch Süßigkeiten, Vasen, Luftballons oder sogar ganze Torten und Geschenkkörbe an. Bei FloraPrima gibt es bei jedem Strauß sogar eine Vase gratis dazu.

Die Versandkosten machen den Gesamtpreis – und die Qualität?

Und auch die Blumensträuße sind bei FloraPrima, Fleurop und Blume2000 schon für rund 15 Euro zu kaufen. Ein Schnäppchen, wären da nicht die Versandkosten, die beim Standardversand zwischen fünf und sieben Euro liegen. Bei Anbietern wie Bloomy Days, Bloom&Wild und Lia Blumenkind ist der Versand dafür kostenlos. Jedoch sind dort die günstigsten Sträuße auch teurer: Bei Bloomy Days gibt es Sträuße ab 20 Euro, bei Bloom&Wild ab 27 Euro und bei Lia Blumenkind kostet der Strauß rund 30 Euro.

Zu dem Standardversand bieten die meisten Anbieter zudem noch die Expresslieferung an – Blume2000 und Fleurop sogar eine Lieferung noch am Tag der Bestellung. Zwischen zehn und zwölf Euro kostet den Verbraucher dieser Service. Die Sonntagslieferung wird nur bei Fleurop (22,85 €) und Bloom&Wild (24,95 €) angeboten.

Damit es auch schnell gehen kann, können Kunden in allen getesteten Shops per Lastschrift, PayPal und Kreditkarte bezahlen – bei Fleurop und FloraPrima kann auch per Sofortüberweisung bezahlt werden. Auch ein Kundenkonto ist bei keinem der Anbieter notwendig – eine schnelle Gastbestellung ist somit gegeben.

In dem Test sind fünf von sechs Sträußen pünktlich innerhalb des angegebenen Fensters angekommen. Lediglich Blume2000 verspätete sich um ein paar Stunden. Bei den zwei Anbietern Lia Blumenkind und Bloomy Days war eine Bestellung in einem bestimmten Zeitfenster zwar nicht möglich, die Sträuße wurden jedoch am gewünschten Tag geliefert.

Die Lieferung: Viel Pappe zum Schutz der Pracht

Unabhängig von der Versandart und den Kosten wurden alle Sträuße in Kartons von den großen Versanddiensten geliefert. Nur der Strauß von Fleurop lieferte ein lokaler Florist in deren Auftrag, weshalb die Blumen ganz klassisch in Blumenpapier eingewickelt waren.

Die dicken Pappkartons sind bei einer solchen Fracht jedoch auch notwendig, da die Anbieter, außer Lia Blumenkind, eine Frische-Garantie zwischen vier und sieben Tagen auf die Lebensdauer ihrer Blumen geben. Damit diese auch wirklich gegeben ist, beinhalteten alle Karton-Lieferungen ein Tütchen „Blumennahrung“ und eine Anleitung, wie die Blumen zu pflegen seien.

Bei den Lieferungen von Lia Blumenkind und Bloom&Wild waren die Blumen noch nicht zu Sträußen gebunden, damit der Kunde sich diese selbst anrichten kann. Da beide Lieferdienste jedoch eher auf einen wilden, teils englischen Stil setzen, ist der lose Versand von den Anbietern beabsichtigt und dies wird den Kunden auch vor der Bestellung mitgeteilt.

Frische Knospen kurz vorm Aufblühen und kostenloses Grußkärtchen

Die meisten Blumen waren noch nicht aufgegangen und sollten laut den Anbietern nach ein bis zwei Tagen in ihrer ganzen Pracht erblühen. Zudem war bei allen Lieferdiensten eine kostenlose Grußkarte dabei, sodass der Käufer der beschenkten Person noch persönliche Grüße mitliefern kann.

Insgesamt machten alle gelieferten Sträuße einen frischen Eindruck – hier und da war eine Knospe abgebrochen oder etwas Grün ließ den Kopf hängen. Jedoch war mit solchen Kollateralschäden zu rechnen und diese könnten ebenso auftreten, wenn ein Kunde seinen Strauß selber vom Floristen holt und zu seinem Ziel trägt.

Das Fazit

Auch nach rund fünf Tagen blühten alle Sträuße noch prächtig, wobei die ein oder andere verwelkte Blume zwischen den Anderen hervorlugte. Doch dies war kein Grund die Sträuße nicht noch ein paar Tage erstrahlen zu lassen.

Insgesamt waren alle Bestellungen bei Online-Blumenanbietern vollkommen zufriedenstellend und sind somit eine echte Alternative zum Kauf beim Floristen. Verbraucher können sich bei den verschiedenen Anbietern nicht nur den passenden Strauß aussuchen, sondern sogar noch Präsente und Grußkarten dazu bestellen. Eine echte Freude, gerade wenn den Liebsten eine blumige Überraschung gemacht werden soll. (Quelle: Sparwelt.de)

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