Rheinland-Pfalz: Verdienstorden für Heike Boomgaarden

Der Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz als einer der höchsten Auszeichnungen des Landes geht 2018 an Heike Boomgaarden.

Werner Ollig DGG-Vizepräsident, Heike Boomgaarden, DGGVizepräsidentin, Prof. Dr. Klaus Neumann, Präsident. Bild: DGG.

Nur wenige Männer und Frauen werden mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz geehrt. Am 27. November bekam ihn die DGG-Vizepräsidentin, Gartenbauingenieurin, ARD und SWR Gartenexpertin Heike Boomgaarden von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der Staatskanzlei Rheinland–Pfalz in der Landeshauptstadt Mainz überreicht.

Ausgezeichnet wird eine außergewöhnliche Frau, die sich unermüdlich und fantasievoll für die Natur und die Umwelt einsetzt und zudem die besondere Fähigkeit besitzt, andere Menschen über Deutschlands Grenzen hinweg für ökologische Projekte zu begeistern. Für die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V. ist sie seit 2016 als Vizepräsidentin im Einsatz. Viele Menschen kennen die diplomierte Gartenbauingenieurin als Ratgeberin in Radio und Fernsehen oder als Autorin zahlreicher Gartenfachbücher wie „Natürlich Heike“ oder „Naturgarten für Anfänger“.

Darüber hinaus hat sie sich auch international einen Ruf als Expertin erworben und bereits 160 Städte und Gemeinden in Europa beraten. Dazu kommt eine Vielzahl an Schul- und Stadtgärten, die Sie als Gartenbauingenieurin geplant und umgesetzt hat. „Jeder kann was für den Klimawandel und für den Erhalt der Biodiversität und damit für einen gesunden Kreislauf tun“, davon ist die diesjährige Preisträgerin des Verdienstordens überzeugt.

Darüber hinaus hat sie sich auch international einen Ruf als Expertin erworben und bereits 160 Städte und Gemeinden in Europa beraten. Dazu kommt eine Vielzahl an Schul- und Stadtgärten, die Sie als Gartenbauingenieurin geplant und umgesetzt hat. „Jeder kann was für den Klimawandel und für den Erhalt der Biodiversität und damit für einen gesunden Kreislauf tun“, davon ist die diesjährige Preisträgerin des Verdienstordens überzeugt.

Deshalb steht im Zentrum ihrer Arbeit immer das Suchen nach einem Miteinander und das Ziel mehr „Grün und Diversität in die Städte“ zu bringen. Leuchtende Beispiele sind die „Essbare Stadt Andernach“, wo aufgrund ihrer Initiative öffentliche Grünflächen zu Gemüse- und Kräutergärten umfunktioniert wurden. Jedes Jahr bildet Heike Boomgaarden zwei Frauen aus Kenia aus und zeigt ihnen, wie man mit Saatgutvermehrung, Permakultur und Pflanzen umgeht. Diese Frauen tragen das Wissen in ihr Land und geben das Erlernte in ihre Heimat weiter.

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