Papeterie für Florist*innen - Schutz und Information in einem

Blumengrüße haben das ganze Jahr Saison. Von Januar bis Dezember gibt es zahlreiche Anlässe, einen Strauß, ein Gesteck oder auch einzelne Blumen zu erwerben. Als Fachhändler*in halten Sie für jeden Kundenwunsch die passenden Produkte und Informationen bereit. Darüber hinaus benötigen Sie jedoch auch verschiedene Artikel, um Ihr Unternehmen zu bewerben, die empfindliche Ware vor Transportschäden zu schützen oder Ihren Kund*innen etwas Service zu bieten. Wir stellen Ihnen die Basics des Florist*innen-Bedarfs und deren erweiterten Nutzen vor.

Zum Schutz vor Transportschäden werden Blumensträuße in Papier eingeschlagen. Bild: © AnastasiaNess / shutterstock.

Produkt-Tipps von A bis Z

Die Frage, welche Papeterie-Artikel Florist*innen benötigen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Auswahl hängt von zahlreichen Faktoren ab und richtet sich vor allem danach, welche Erzeugnisse Sie anbieten und wie Sie Ihre Kund*innen für gewöhnlich kontaktieren.

Insofern sollten Sie die nachfolgend aufgeführten Produkte als Anregung verstehen. Ob und inwiefern Sie in Ihrem Unternehmen zum Einsatz kommen können, entscheiden Sie im Hinblick auf Ihr Portfolio und Ihre persönliche Einstellung:

Aufsteller

Ehe Kund*innen bei Ihnen einkaufen können, müssen sie Ihr Geschäft erst einmal finden. Damit es schon von Weitem zu erkennen ist und/oder sich von benachbarten Läden abhebt, sind Aufsteller hilfreich. Sie stehen Ihren Kund*innen buchstäblich im Weg und lenken deren Aufmerksamkeit in die richtige Richtung. Neben Ihrem Namen und Ihrem Logo kann dieses Werbemittel einen Willkommengruß und einen kleinen Ausblick auf das Sortiment enthalten; aber auch auf besondere Aktionen aufmerksam machen.

Coupons

Sie möchten Kunden-Treue belohnen oder unentschlossenen Kund*innen ein besonderes Angebot machen? Dann bieten Sie Ihnen Coupons an! Die kleinen Abreißzettel können auf vielfältige Weise eingesetzt werden und zum Beispiel als Rabattmarken oder Gutscheine dienen. Individuell gestaltet sind sie zugleich eine Art Visitenkarte, die Interessenten über den Standort und das Angebot Ihres Geschäfts informiert.

Einschlagpapier

Ihr Kerngeschäft ist der Verkauf von Schnittblumen oder Topfpflanzen. Damit die empfindliche Ware bei Kälte, Wind oder Regen keinen Schaden nimmt, wird sie für den Transport locker umwickelt. Die dafür eingesetzten Papierbögen können zum Träger von Botschaften werden und/oder das Logo Ihres Ladens bzw. sonstige Daten tragen. In den Self-made-Shops von Online-Druckereien finden Sie sowohl Inspirationen zur Gestaltung als auch verschiedene Papier-Arten, die Sie für diesen Artikel des Florist*innen-Bedarfs nutzen können.

Etiketten

Passend dazu - aber auch für viele andere Zwecke - können Sie individuell gestaltete Aufkleber als Verschluss-Siegel nutzen. Die selbsthaftenden Labels gibt es in verschiedenen Formen, Farben und Größen, sodass sie sich an Ihr Firmen-Layout oder den Stil Ihres Blumenladens anpassen. Zum praktischen Handling bieten Shops Etiketten auf der Rolle an, die Sie unkompliziert abziehen und einsetzen können - notfalls auch mit einer Hand, da Sie in der anderen das verpackte Gebinde halten.

Flyer

Sogenannte Flugblätter verbreiten geschäftsrelevante Informationen auf denkbar kurzem Weg. Sie liegen in Ihrem Geschäft aus, werden als Handzettel verteilt oder als Postwurfsendung zugestellt. Je nachdem, welchen Inhalt Sie dem Flyer geben, lenkt er die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte oder Angebote, eine kundenrelevante Veranstaltung bzw. eine zeitlich begrenzte oder saisonale Aktion. So könnten Sie per Flyer auf Sonderpreise zum Valentinstag, geänderte Öffnungszeiten am Muttertagsonntag und ähnliche Extras hinweisen.

Kartonagen

Manche für den Blumenhandel wichtigen Produkte müssen noch erfunden werden; einige davon gibt es aber bereits - nur laufen sie unter einem anderen Namen. So bilden Lebensmittelverpackungen wie Burger-Schachteln oder Lunchboxen einen hervorragenden Schutz für Ansteckblumen und kleine Handgebinde oder Tischgestecke. Indem Sie diese Produkte individuell gestalten lassen, schaffen Sie sich ebenso aussagekräftige wie praktische Werbemittel. Auch die länglichen Hülsen für Wein- oder Sektflaschen lassen sich für den Florist*innen-Bedarf zweckentfremden und zum Beispiel für einzelne Blumen oder schmale Sträuße verwenden.

Plakate

Plakate erfüllen einen ähnlichen Zweck wie Flyer; erreichen jedoch auch die Personen, die Sie nicht persönlich ansprechen können - die sogenannte Laufkundschaft. Damit sich ein auffälliges Poster nicht "wegguckt" sollte es gelegentlich ab- oder umgehängt bzw. gegen ein anderes Motiv ausgetauscht werden.

Tragetaschen

Es kommt gar nicht selten vor, dass der Einkauf umfangreicher ausfällt als geplant - oder der gewünschte Blumenstrauß doch schwerer ist als der Kunde/die Kundin es sich vorgestellt hat. Dann ist es ein willkommener Service, Tragetaschen anzubieten. Als Alternative zu ohnehin verbotenen Plastik-Tüten empfehlen sich umweltfreundliche Rohstoffe wie Papier oder Pappe, aber auch mehrfach verwendbare Beutel aus Stoff.

Visitenkarten

Die kleinen, handlichen Karten sind die Basis jeder guten Geschäftsbeziehung. Ganz gleich, ob Sie mit Ihren Kunden einen kurzen Small Talk über die Verkaufstheke hinweg halten oder eine fachlich-sachliche Unterhaltung am Messestand führen: Mit der anschließenden Übergabe Ihrer Visitenkarte runden Sie das Gespräch ab. Hochwertige Modelle hinterlassen einen professionellen Eindruck und sorgen dafür, dass Sie bei Ihrem Geschäftspartner in guter Erinnerung bleiben.

Papeterie-Kriterien für ein buchstäblich florierendes Unternehmen

Alle genannten Artikel gehören zum Standard-Sortiment vieler Druckereien und Werbemittelanbieter, wo Sie Papierwaren bestellen können. Manche dieser Unternehmen haben bereits branchenübliche Bundles zusammengestellt, sodass Sie hier zusätzliche Inspirationen zu unseren Vorschlägen finden.

Zum grundlegenden Prinzip dieser Anbieter gehört es, dass Sie Gestaltungswünsche äußern bzw. einfließen lassen können. Eine Auswahl an Schriftarten und -größen sowie verschiedene Muster, Stile und Farben erleichtern Ihnen die Konfiguration. Über das endgültige Design der Papeterie bestimmen sowohl Ihre Vorlieben und Ihr Angebot als auch das Interieur Ihres Ladens und Ihre bevorzugte Zielgruppe.

Bei geschickter Kombination der einzelnen Ansprüche entsteht Papeterie, die

  • Ihnen gefällt,
  • Ihr Sortiment vertritt und
  • Ihre Kund*innen anspricht.

Darüber hinaus gibt es jedoch noch einen weiteren wichtigen Punkt zu beachten: den Anspruch an Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Wer wie Sie mit Naturwaren handelt, hat ein besonderes Verhältnis zu diesen Aspekten - und sollte das durch seine Papierwaren zum Ausdruck bringen.

Viele Anbieter entsprechen dem Trend, indem sie Basics aus umweltfreundlichen Rohstoffen anbieten. Der Einsatz von Recycling-Papier oder Alternativ-Fasern ohne schädliche Zusätze ist jedoch nur die eine Seite der Medaille.

Die andere ist der Weg, auf dem die Produkte erzeugt werden und schließlich bei Ihnen landen. Ökologische und nachhaltige Papeterie nimmt ihren Anfang beim An- bzw. Abbau des verwendeten Materials, erstreckt sich über den Druck- und Lagerprozess und endet bei der Verpackung und Auslieferung.

Möchten Sie rundum umweltfreundliche Papierwaren verwenden, achten Sie bei der Wahl des Anbieters auf Hinweise zu:

  • nachhaltiger Forstwirtschaft
  • regionalem Anbau
  • lokal ansässigen Arbeitskräften
  • klimaneutralem Druck
  • sachgemäße Abfall-Lagerung und -Entsorgung
  • Vermeidung von unnötigem Verpackungsmaterial
  • kurze Transportwege

All diese Aspekte halten die Belastung für die Natur gering und gewährleisten Ihnen den Einsatz von Papeterie, die dem Handel mit lebenden Pflanzen oder Schnittblumen gerecht wird.

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