FDF: Setzt sich für unbürokratische Überbrückungshilfen ein

Gemeinsam forderten die grünen Verbände (auch der FDF) seit Jahresbeginn Planungssicherheit und einheitliche Öffnungsszenarien für die Branche. Begleitend dazu leisteten die Landesverbände im FDF kontinuierliche Überzeugungsarbeit und Interessenvertretung schriftlich, mündlich, telefonisch - über alle Kanäle.

Der FDF fordert die unbürokratische Handhabung und schnellstmögliche Auszahlung der Corona-Überbrückungshilfen.

In den Geschäftsstellen setzt man sich für faire Wettbewerbsbedingungen im Handel ein und Politikerinnen und Politiker wurden für die Situation sensibilisiert, dass im Lebensmitteleinzelhandel verstärkt Blumen und Pflanzen verkauft werden, während Floristen vielfach nicht öffnen, bzw. nur im order&collect und click&collect-Verfahren ihre Produkte und floralen Kreationen anbieten durften oder dürfen.

Darüber hinaus forderte der FDF die unbürokratische Handhabung und schnellstmögliche Auszahlung der Corona-Überbrückungshilfen, auf die viele Einzelhändler in der Floristik-Branche dringend warten. In einem Schreiben an die Bundesminister Peter Altmaier und Olaf Scholz hat FDF-Präsident Helmuth Prinz im Februar die unbürokratische Beantragung und Bewilligung der Kurzarbeit gelobt und diese als probates Mittel der Arbeitsplatz-Sicherung bestätigt. Im gleichen Moment prangert der Präsident jedoch die bürokratischen Hürden an, die mit Beantragung und Auszahlung der Überbrückungshilfen verbunden sind. "Wir appellieren deshalb dringend für eine Vereinfachung der Beantragung und eine beschleunigte Auszahlung", heißt es in dem Anschreiben des Präsidenten.

Im Antwortschreiben aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie heißt es dazu: "Ihre Anregungen wurden hier sehr aufmerksam aufgenommen. Sie dürfen sicher sein, dass Ihre Sorgen, aber auch Ihre Kritik nicht unbeachtet geblieben sind." Weiter wird zugesichert, dass die Bundesregierung laufend prüfe, welche weiteren Corona-Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen, Verbraucher, Beschäftigte und Bürger erforderlich sind und ob Hilfen auch wirklich ankommen. Es würden aktuell zahllose Debatten innerhalb der Bundesregierung, mit den Bundesländern und auch der EU-Kommission durchgeführt, in denen eine zügige Einigung im Sinne der betroffenen Unternehmen forciert werden. Über die weiteren Verfahren würde man den Verband informieren. (FDF)

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