Eichenprozessionsspinner: Gefahr aus der Luft

Der Eichenprozessionsspinner beginnt zu schlüpfen.

Eine bekämpfende Alternative ist das Absaugverfahren von Rentokil Initial. Bild: Rentokil Initial.

Der Schlupf des Eichenprozessionsspinners (EPS) steht kurz bevor. Voraussichtlich Ende Mai bis Anfang Juni befinden sich die Raupen des EPS dann im dritten Larvenstadium, in dem sie die typischen, toxischen Brennhaare ausbilden, welche bei Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten beim Menschen diverse Krankheitsbilder auslösen können. Rentokil Initial sorgt mithilfe eines präventiven Spritzverfahrens dafür, dass die Larven bereits vor Ausbildung der flugfähigen Gifthaare schonend unschädlich gemacht werden.

Präventivmaßnahmen verhindern die akute Gefährdung

Die vorbeugende Bekämpfung mittels Häutungshemmern und Produkten, die zu einem Fraßstopp führen, setzt vor dem dritten Häutungsstadium der Raupen an, also Ende April bis Mitte Mai. Rentokil Initial, Marktführer im Bereich Schädlingsbekämpfung, setzt dabei auf hocheffektive Wirkstoffe, die lediglich gegen die Schadspezies, jedoch nicht gegen Menschen, Haus-, Wirbel- oder Nutztiere wie z. B. Bienen wirken. Die präventive Bekämpfung verhindert nicht nur die akute Gefährdung durch die Brennhaare des EPS, sondern sorgt zudem für einen deutlichen Populationsrückgang in den Folgejahren.

Gefahr lauert das ganze Jahr über

Akute Gefahr herrscht insbesondere von Ende Mai bis September. Der tatsächliche Gefährdungszeitraum durch den EPS erstreckt sich jedoch über das gesamte Jahr, da sich seine Brennhaare nicht nur in der Umgebung ehemals befallener Eichen (Unterholz, Bodenbereiche) anreichern, sondern alte Gespinstnester auch noch nach Jahren ihre schädliche Wirkung entfalten und sich über Luftverwehungen verbreiten können. Aufgrund der Corona-Beschränkungen der vergangenen zwei Jahre halten sich die Menschen aktuell vermehrt in der Natur auf und sind durch den EPS noch stärker gefährdet als in den Jahren vor der Pandemie

Das sind die Gefährdungsgebiete

In Deutschland ist in den vergangenen 20 Jahren ein deutlicher Anstieg der Populationsdichte sowie eine markante geographische Ausbreitung der EPS in Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg zu verzeichnen. Seit ca. 2001, spätestens jedoch seit den extremen Sommern der Jahre 2003 und 2006, vollzog sich eine deutliche Befallsausbreitung auf Teilgebiete der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt sowie Brandenburg und Berlin. Am häufigsten betroffen sind öffentliche Bereiche wie Kindergärten, Schulen oder Parks. Auch Anwohner und Spaziergänger in betroffenen Waldgebieten, Besucher von Freizeitanlagen mit Eichenbaumbeständen und Brennholzabnehmer zählen zu den Risikogruppen.

Brennhaare sorgen für unterschiedliche Beschwerden

Die Raupenhaare enthalten das Eiweißgift Thaumetopein. Diese biochemisch wirkende Brennsubstanz dringt bei Kontakt in Haut und Schleimhäute des Menschen ein und löst vielfältige Beschwerden aus. Müdigkeit, Fieber, Schwindelgefühl bis hin zu allergischen Schockreaktionen zählen ebenso zu den Symptomen wie starker Juckreiz mit Quaddeln und Flecken, Augenentzündungen und Erkrankungen der Atemwege. Daneben gilt der EPS auch als Pflanzenschädling, da seine Raupen durch Lichtungs- und Kahlfraß Schäden an den befallenen Eichen bewirken.

Absaugung der Nester

Eine bekämpfende Alternative ist das Absaugverfahren von Rentokil Initial. Es kommt dann zum Einsatz, wenn die Raupen bereits die giftigen Brennhaare ausgebildet haben, also etwa ab Ende Mai bis Anfang Juni. Dabei werden die Nester, in denen sich die Raupen tagsüber aufhalten, mit Spezialausrüstung abgesaugt, um sie dann fachgerecht zu entsorgen. Eine Entfernung der Gespinstnester durch Abflammen wird nicht empfohlen, da es dabei zu Aufwinden kommt, die zu einer Verwirbelung und damit weiteren Verbreitung der Gifthaare führen kann. Zudem besteht akute Brandgefahr durch die oftmals trockene pflanzliche Umgebung. (Rentokil Initial)

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