BMWi: Corona-Hilfen für Unternehmen

Die Corona-Hilfen für gewerbliche und freiberufliche Unternehmen sind das größte Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik. Es umfasst neben Krediten und Rekapitalisierungen auch Bürgschaften und Garantien sowie Zuschüsse und sorgt für zielgerichtete Hilfe, die ankommt.

Bewilligungen beziehungsweise *Auszahlungen in Milliarden Euro, Stand: 19.01.2021. Bild: BMWi, BMF, KfW, Verband Deutscher Bürgschaftsbanken.

Das Hilfspaket setzt sich zusammen aus Krediten des KfW-Sonderprogramms (Bewilligungen: 46,3 Mrd. Euro), Rekapitalisierungen im Rahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (7,9 Mrd. Euro) sowie Bürgschaften der Bürgschaftsbanken (1,6 Mrd. Euro) und Großbürgschaften (2,7 Mrd. Euro). Hinzu kommen Zuschüsse in Form der Soforthilfen für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler (Auszahlungen: 13,4 Mrd. Euro; nur Bundesmittel; Antragstellung bis 31.05.2020) und das Überbrückungshilfeprogramm I für kleine und mittelständische Unternehmen (1,4 Mrd. Euro; Fördermonate Juni bis August 2020, Antragstellung bis 09.10.2020).

Das Überbrückungshilfeprogramm II (Fördermonate September bis Dezember 2020) ist am 21.10.2020 gestartet. Bisher wurden rund 113.400 Anträge im Volumen von mehr als 1,9 Mrd. Euro gestellt, die Auszahlungen belaufen sich bisher auf ein Volumen von rund 1,4 Mrd. Euro.

Seit 25.11.2020 ist zudem die Antragstellung auf Novemberhilfe möglich. Es sind bisher etwa 302.300 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro eingegangen, Auszahlungen erfolgen seit 27.11.2020 und betragen bisher rund 1,8 Mrd. Euro. Die Antragstellung auf Dezemberhilfe ist seit 23.12.2020 möglich, bisher wurden rund 184.600 Anträge mit einem Fördervolumen von insgesamt 2,8 Mrd. Euro gestellt. Die Auszahlungen betragen bisher insgesamt knapp 1,0 Mrd. Euro. (BMWi)

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