BMEL: "Gartenbau bietet Jugendlichen gute Zukunftsperspektiven"

Der Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel eröffnete den 31. Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner 2019.

Parlamentarischer Staatssekretär Fuchtel. Bild: BMZ.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, hat in Heilbronn den 31. Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner eröffnet, der unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Julia Klöckner steht.

Er zeigte sich erfreut, dass im laufenden Ausbildungsjahr 2018/19 die Zahl der Ausbildungsverträge mit rund 5.300 nahezu konstant geblieben sei. Dass dies entgegen dem demographischen Trend gelungen sei, spreche für die ungebrochene Attraktivität des Gärtnerberufes.

Über 5.000 Junggärtnerinnen und Junggärtner werden in diesem Jahr von der Möglichkeit Gebrauch machen, in einem Teamwettbewerb das bisher Erlernte anzuwenden und sich mit anderen Auszubildenden zu messen. Über drei Wettbewerbsstufen werden die Bundessieger im kommenden September auf der Bundesgartenschau in Heilbronn ermittelt werden.

„Durch die Berufswettbewerbe wird neben der fachlichen auch die persönliche Kompetenz der Nachwuchskräfte gefördert. Eine gute Aus-, Fort- und Weiterbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg“, so Fuchtel. Deshalb unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Berufswettbewerbe mit Bundesmitteln. Zudem können sich durch die Teilnahme an den Wettbewerben Netzwerke bilden, die nicht nur den Berufsnachwuchs umfassen, sondern auch die Richter und Richterinnen oder die Mitwirkenden bei den Aufgabenausschüssen mit einbeziehen.

Hintergrund

In rund 11.000 Betrieben werden in Deutschland Erzeugnisse des Gartenbaus hergestellt. Der Gartenbau in Deutschland erwirtschaftet jährlich rund 5,5 Mrd. Euro und steht damit für 10% des gesamten Produktionswertes der deutschen Landwirtschaft. Im sogenannten Gartenbaucluster, also einschließlich der vor- und nachgelagerten Bereiche, sind in Deutschland rund 715.000 Personen beschäftigt. Das ist weit mehr als nur die in den Produktionsbetrieben Beschäftigten (rund 90.000).

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