Baden-Württemberg: Heimische Rosen zum Valentinstag

Im Jahr 2017 wurden Schnittrosen im Wert von 42 Mio. Euro aus dem Ausland importiert, das Hauptanbaugebiet ist im Rems-Murr-Kreis und im Kreis Ludwigsburg.

Bunte Rosen zum Valentinstag. Bild: GABOT.

Blumensträuße zum Valentinstag haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland etabliert. Dabei stehen Rosen in der Beliebtheit an vorderster Stelle. Nach Feststellungen des Statistischen Landesamtes wurden in Baden-Württemberg im Jahr 2017 auf einer Gewächshausfläche von rund 16,9 ha Schnittrosen kultiviert. Die Anzucht der edlen Gewächse erfolgt nach den Ergebnissen der Zierpflanzenerhebung 2017 in insgesamt 50 Gärtnereien. Rosen sind die wichtigste Schnittblume, die in den Gewächshäusern und Folientunneln von den Zierpflanzenbetrieben angebaut wird. Von insgesamt 35 ha Schnittblumen entfällt auf Rosen ein Anteil von 48%.

Der Hauptanbau findet im Rems-Murr-Kreis und im benachbarten Kreis Ludwigsburg statt, wo 14 Betriebe auf einer Fläche von 7,6 ha Schnittrosen kultivieren. Dies entspricht 45% der gesamten Rosenfläche des Landes. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Rheinebene. Vor allem im Ortenaukreis und im Landkreis Rastatt wachsen auf 6,7 ha Rosen heran.

Wegen der noch kalten Jahreszeit dürfte ein Großteil der am Valentinstag verschenkten Rosen aus dem Ausland stammen. Im Jahr 2017 wurden in Baden-Württemberg insgesamt Schnittrosen im Wert von 42 Mio. Euro aus dem Ausland importiert. Alleine 38,4 Mio. Euro und damit gut 90% der importierten Schnittrosen kamen aus den Niederlanden, gefolgt von Kenia mit einem Importwert von 2,6 Mio. Euro. Die übrigen Rosenimporte im Gesamtwert von 1 Mio. Euro stammten aus Italien (0,5 Mio. Euro), Äthiopien (0,3 Mio. Euro) und Ecuador (0,2 Mio. Euro).

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