ZVG: Sorgen um Energiepreise steigen

Die deutsche Wirtschaft muss sich bereits seit Monaten mit enorm gestiegenen Energiepreisen auseinandersetzen. Diese Sorgen der Betriebe werden durch die aktuellen Aktivitäten von Russland noch verstärkt.

Energie ist ein entscheidender Faktor bei der Erzeugung unter Glas. Bild: GABOT.

Für schnelle und durchgreifende Maßnahmen, um die Energienebenkosten zu senken, spricht sich daher der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) aus und begrüßt eine Bundesratsinitiative aus Niedersachsen.

„Auch der deutsche Gartenbau, insbesondere der Unterglas-Anbau mit seinem hohen Energiebedarf, ist massiv von den Kostensteigerungen im Energiesektor betroffen“, erläutert ZVG-Präsident Jürgen Mertz. Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses der Bundesregierung bieten hier wichtige Entlastungen, die vor allem die Verbraucher in den Blick nehmen. Für die Wirtschaft ist das Ende der EEG-Umlage ein wichtiges Signal, kann aber nur ein erster Schritt sein.

Der ZVG befürwortet die Bundesratsinitiative der Landesregierung Niedersachsen gegen steigende Energiepreise ausdrücklich. Er sieht hier wichtige Ansätze, um auch die Unternehmen zu entlasten, die Energiepreise zu stabilisieren und perspektivisch zu senken. In einem Schreiben an die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Bundesländer bittet der ZVG mit seinen Gartenbau-Landesverbänden, diese Initiative im Bundesrat zu unterstützen.

Hintergrund:

Die Niedersächsische Landesregierung hat angesichts massiv steigender Energiekosten und -abgaben am 15. Februar 2022 eine Bundesratsinitiative zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Unternehmen beschlossen. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Energiepreise zunächst zügig zu stabilisieren und perspektivisch zu senken. Die Länderkammer wird sich in einer ihrer nächsten Sitzungen damit befassen. (ZVG)

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