München: Geothermiekongress 2019

Der Geothermiekongress findet vom 19. bis 21. November in München statt. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über geothermische Potenziale und stellt den aktuellen Stand der Entwicklung sowie Projektbeispiele vor.

Im Partnerland Niederlande spielt Geothermie bereits eine tragende Rolle bei der Energiewende. Bild: GABOT.

Der Geothermiekongress findet vom 19. bis 21. November in München statt. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über geothermische Potenziale und stellt den aktuellen Stand der Entwicklung sowie Projektbeispiele vor. Gastland in diesem Jahr sind die Niederlande. Die Besucher erwartet ein umfangreiches Programm mit über 200 Vorträgen, Postern und Workshops. Keynote-Speaker sind Dr. Simone Peter vom Bundesverband Erneuerbare Energien, Prof. Dr. Manfred Stock vom Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) sowie Frank Schoof, Plattform Geothermie Niederlande.

Der Geothermiekongress ist mit über 700 Fachbesuchern national wie international der Treffpunkt der Geothermiebranche. „Es ist essentiell, schnellstmöglich auf klimaneutrale Technologien umzustellen,“ sagt Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie. „Mit der Geothermie haben wir eine Lösung, die prinzipiell überall verfügbar und gleichzeitig klimaneutral ist. Auf dem Geothermiekongress können sich die Teilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen der Branche über die neuesten Entwicklungen austauschen. Der Standort München mit den vielen erfolgreichen und innovativen Projekten bietet dafür einen tollen Ausgangspunkt.“ Der Veranstaltungsort, die Gaszählerwerkstatt, liegt auf dem Gelände der Stadtwerke München.

Das diesjährige Partnerland Niederlande ist besonders spannend, denn hier spielt Geothermie bereits eine tragende Rolle bei der Energiewende insbesondere als Substitution von Erdgas bei der Wärmeversorgung. In zwei Workshops können sich die Teilnehmer des Kongresses umfassend über das Partnerland informieren. Weitere Workshop Themen sind beispielsweise kalte Nahwärme und Effizienzsteigerung von Geothermie-Anlagen. Zudem erwartet die Teilnehmer ein vielseitiges Angebot an Vorträgen auf Deutsch und Englisch.

Schirmherr des Geothermiekongresses ist Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Auch er betont in seinem Grußwort die wichtige Rolle, die Geothermie künftig spielen wird: „Einen Schwerpunkt sehe ich in der direkten Nutzung der Erdwärme zur Wärmeversorgung im Gebäude, ob Bestand oder Neubau, aber auch im Industriebereich. Die Wärmeerzeugung aus der tiefen Geothermie entwickelt sich jedenfalls positiv: Etwa 37 Anlagen mit 337 Megawatt Wärmeleistung sind in Betrieb und weitere Projekte im Bau.“ (Bundesverband Geothermie e.V)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.