LfULG: In Köllitsch wurde geerntet

Im Lehr- und Versuchsgut in Köllitsch (Landkreis Nordsachsen) herrschte kürzlich reger Erntebetrieb.

KUP-Ernte 15.1.2015 in Köllitsch. Bild: ©LfULG/Burkhard Lehmann.

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hatte Praktiker zum Workshop und Feldtag eingeladen. Dabei ging es einerseits um einen regen Erfahrungsaustausch zum Anbau von schnellwachsenden Baumarten auf Ackerflächen, andererseits wurden praxisreife Lösungen wie Ernte, Lagerung und Verwertung demonstriert.

Mit dem naturschutzgerechten Anbau von schnellwachsenden Baumarten auf Ackerflächen können viele positive Effekte erreicht werden. Dazu gehören zum Beispiel der Schutz vor Erosion, ein verbessertes Landschaftsbild oder, dass kaum Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen. Ebenso eröffnen sich daraus für Landwirte neue Absatzmöglichkeiten und eine Wertschöpfung vor Ort, die eine dezentrale Erzeugung und Bereitstellung von Energie für Landwirtschaftsbetriebe und den ländlichen Raum möglich macht. Beim Anbauverfahren und bei der Technologiekette gibt es den Experten zufolge noch Optimierungsmöglichkeiten, deshalb steht die Rekultivierung beim diesjährigen Feldtag besonders im Blickpunkt.

Im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch des LfULG wurde im Jahr 2007 eine 10 Hektar (ha) große Plantage mit Pappeln und Weiden angelegt. Wie schon in den Jahren 2014 und 2016 wurden auch dieses Jahr 5 ha geerntet. 2021 soll dann der dritte Umtrieb mit weiteren 5 ha Ernte abgeschlossen werden. Die geernteten Hackschnitzel werden ca. 9 Monate in einer Miete getrocknet und anschließend in der betriebseigenen Hackschnitzelheizung verfeuert. Die Lehrgangsteilnehmer und Mitarbeiter des Lehr- und Versuchsgutes sind und waren Nutzer dieser regenerativ erzeugten Energie.

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