Landwirtschaft und Gartenbau: Steigerung der Energieeffizienz

Staatssekretär Dr. Aeikens ermutigt Gärtner und Landwirte zu weiteren Investitionen für mehr Klimaschutz.

Fachleute sehen ein großes weiteres Energieeinsparpotential in Gartenbau und Landwirtschaft. Bild: GABOT.

Auf dem Symposium zur Steigerung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Berlin ermutigte Staatssekretär Dr. Aeikens die Branche, weiterhin die Möglichkeiten zur Energieeinsparung durch effizientere Technik zu nutzen. Das BMEL unterstützt die Betriebe dabei mit dem Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Nach den ersten drei Programmjahren werden nunmehr bereits ca. 353 Gigawattstunden pro Jahr (also ca. 353 Mio. Kilowattstunden pro Jahr) in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben eingespart, das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von mehr als 75.000 Vier-Personen-Haushalten. Fachleute sehen ein großes weiteres Energieeinsparpotential, das mit dem Programm in Zukunft gehoben werden kann. Die Steigerung der Energieeffizienz ist ein zentraler Baustein im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung. Das BMEL unterstützt mit dem Bundesprogramm die Umsetzung des Klimaschutzplans in der Landwirtschaft und im Gartenbau.

Mit „best practice“ Beispielen wurden einige Förderschwerpunkte der ersten Jahre der Laufzeit des Programms beleuchtet. Mit großem Interesse und viel Engagement diskutierten die rund 90 Teilnehmer Möglichkeiten, welche weiteren neuen Einsparpotentiale durch neue Konzepte der Wärmeversorgung von Gebäuden und neue synthetische Kraftstoffe gehoben werden könnten. Die Ergebnisse werden in eine mögliche Fortschreibung des Bundesprogramms einfließen.

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