BMWi: "Abwärmeoffensive verbindet Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit"

Das Förderprogramm "Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen" ist erfolgreich. Die rund 1.300 angestoßenen Projekte werden nach ihrer Umsetzung ab dem Jahr 2020 jährlich 1,4 Mio. Tonnen CO2 einsparen. Das übertrifft das Ziel von jährlich 1 Mio. Tonnen CO2 deutlich.

Förderprogramm „Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen“. Bild: ©Getty Images/Tom Merton.

Bundesminister Peter Altmaier: „Abwärme ist kein Abfall, ihre Nutzung kann sowohl dem Klimaschutz als auch der Wettbewerbsfähigkeit dienen. Deshalb fördern wir über 1.300 Unternehmen, darunter auch energieintensive, die Abwärme aus Produktionsprozessen nutzen. Das Förderprogramm setzt intelligente Anreize und hat großen Erfolg: Die Unternehmen sparen damit 1,4 Mio. Tonnen CO2 ein – die Hälfte mehr als ursprünglich anvisiert. Ökologie und Ökonomie können Hand in Hand gehen.“

Mit dem Förderprogramm hat das BMWi im Mai 2016 eine Offensive gestartet, fossile Brennstoffe, die damit verbundenen CO2-Emissionen und gleichzeitig Energiekosten einzusparen. Das damit angestoßene Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,5 Mrd. Euro. Das Programm trägt damit nicht nur in erheblichem Umfang zum Klimaschutz, sondern auch wirksam zur Modernisierung und Stärkung des Investitionsstandorts Deutschland bei.

Bis 2030 könnten durch die effektive Nutzung von Abwärme zusätzlich bis zu 15 Mio. Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart werden. Die Abwärmenutzung bietet damit enorme Potentiale zur Erreichung der Klimaschutzziele im industriellen Bereich.

Die Förderung der Abwärmenutzung ist zum 1. Januar 2019 in das neue Förderprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ überführt worden. In diesem Programm wurde die Förderung der Energieeffizienz für Unternehmen gebündelt, vereinfacht und anwenderfreundlich gestaltet. Neben der Abwärmenutzung können in dem neuen Förderprogramm auch eine Reihe weiterer Effizienzmaßnahmen als Einzelmaßnahme, aber auch gebündelt als Paket zur energiebezogenen Optimierung von Produktionsprozessen gefördert werden.

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