Weihnachtsbaum: Jeder Zehnte bestellt im Internet

Rund 5,5 Millionen Deutsche haben ihren Weihnachtsbaum schon einmal online gekauft.

Mehr als jeder Zehnte (11%) wollte seinen Weihnachtsbaum in diesem Jahr online kaufen. Grafik: bitkom.

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Beim Bauer, im Baumarkt, direkt aus dem Wald – oder aus dem Internet: Mehr als jeder Zehnte (11%) wollte seinen Weihnachtsbaum in diesem Jahr online kaufen. Das sind knapp doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, als das noch 6% planten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Personen ab 16 Jahren. 8% (2017: 6%) haben ihren Baum bereits einmal online bestellt, das sind 5,5 Millionen Bundesbürger. Bei den Internetnutzern sind es schon 10% (2017: 8%). 16% (2017: 12%) können sich vorstellen, künftig ihren Weihnachtsbaum per Mausklick zu bestellen. „Nichts ist bequemer als einen Weihnachtsbaum online zu bestellen: Mit dem Kauf im Internet entfällt die Fahrt zum Händler inklusive anschließender Schlepperei und Tannennadeln im Auto“, sagt Julia Miosga, Bitkom-Expertin für Handel & Logistik. „Viele Online-Shops bieten spezielle Bio-Tannen oder auch nachhaltige Bäume aus der Region frisch vor dem Versand geschlagen oder – noch besser – im Topf.“

Der Christbaum lässt sich inzwischen in speziellen Online-Shops wie meinetanne.de oder walddirekt.de bestellen, aber auch bei großen Online-Händlern wie Amazon, Obi oder Hornbach. Seriöse Weihnachtsbaum-Verkäufer lassen sich im Internet an zertifizierten Gütesiegeln, zum Beispiel dem EHI-Siegel oder dem TÜV erkennen. Sie bieten verschiedene Bezahlmethoden wie Überweisung, Vorkasse, Rechnungskauf, Paypal oder Kreditkarte an und garantieren eine sichere Zahlungsabwicklung und einen sicheren Versand. „Einen Blick sollte man vor dem Kauf außerdem immer auch auf die Versandkosten sowie die Bestellfristen zur rechtzeitigen Lieferung zu Weihnachten werfen“, so Miosga.

Knapp jeder zweite Deutsche (47%, 2017: 56%) plant den Baumkauf in diesem Jahr auf klassischem Weg im stationären Handel, zum Beispiel im Baumarkt. Immer beliebter wird auch das Selbst-Schlagen im Wald: Mehr als jeder Vierte (26%, 2017: 22%) nimmt sich das für dieses Jahr vor. 14% (2017: 14%) möchten in diesem Jahr gar keinen Weihnachtsbaum aufstellen. (bitkom)

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