Pflanzenfreude.de: Wie Pflanzen Lebensräume erschaffen

Seit sich Spaziergänge zur neuen Trendsportart entwickelt haben, ist der eigene Kiez zum zweiten Wohnzimmer geworden. Höchste Zeit, es sich vor der Tür genauso schön zu machen wie in den eigenen vier Wänden.

Es ist an der Zeit, sich das saftige Grün der Natur mithilfe von mehr Pflanzen auf dem Balkon, im Garten oder im Innenhof in die Städte zu holen. Bild: Pflanzenfreude.de.

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Passend dazu hat Pflanzenfreude.de die Kampagne „Von Grau zu Grün“ ins Leben gerufen, um dazu zu inspirieren, mithilfe von Pflanzen graue Innenstädte in grüne Metropolen zu verwandeln. Denn Pflanzen verbessern Stadtklima und -optik und erhöhen die Lebensqualität.

Eine grüne Stadt gestalten

Seit Jahren wetteifern Städte weltweit um den Titel der „grünsten Stadt“, angeführt von Vancouver, Kanada, und unserem dänischen Nachbarn Kopenhagen. Kein Wunder, denn Pflanzen bieten einen immensen Mehrwert: Sie steigern die Attraktivität und leisten auf diese Weise einen Beitrag zur Wertschöpfung. Auch in Deutschland, wo mehr als 60% der Bevölkerung in Städten lebt, rückt das Thema Grün in der Stadt in den Vordergrund. Gerade in Zeiten, in denen wir mehr denn je Zuhause sind, ist die Sehnsucht nach Natur ausgeprägt. Pflanzen stärken die Resilienz, absorbieren Schadstoffe in der Luft und sehen toll aus.

Daher ist es an der Zeit, sich das saftige Grün der Natur mithilfe von mehr Pflanzen auf dem Balkon, im Garten oder im Innenhof in die Städte zu holen.

Selbst aktiv werden

Wer freut sich nicht, wenn er gelegentlich ein liebevoll gepflegtes Beet auf einer unscheinbaren Bauminsel entdeckt? Trends wie Urban Gardening und die zunehmende Liebe zu Zimmerpflanzen inspirieren dazu, selbst anzupacken. In die Pflanzenwelt abzutauchen und sich die Hände schmutzig zu machen wirkt ungemein erdend. Viele beschreiben den Umgang mit Wurzeln und Blättern sogar als meditativ. Eigentlich logisch, denn dabei gerät der Alltag in den Hintergrund, der Fokus wird gänzlich auf eine Sache gelegt und zum Schluss wartet ein sichtbares Ergebnis als Belohnung. Vor allem dann, wenn nach kurzer Zeit neue Knospen sprießen und die Blätter zahlreicher und saftiger in der Farbe werden, setzt ein Erfolgserlebnis ein.

Auf diese Weise entsteht ein Mehrwert für Mitbürger, die sich beim Schlendern durch die Straßen über das Grün der Pflanzen freuen. Aktivitäten wie ein Spaziergang in der Sonne oder ein Picknick mit Freunden sind in grünen Arealen wesentlich schöner als auf rein asphaltierten Straßen. Pflanzen können somit zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität beitragen. Dass durch ihre Präsenz auch Lebensräume für Kleintiere und Insekten geschaffen werden, ist ein weiterer positiver Nebeneffekt.

Gemeinsam anpacken

Generell haben Pflanzen einen ungeahnt geselligen Faktor. Egal ob mit Freunden, der Familie oder mit Nachbarn, gemeinsames Gärtnern macht in der Gruppe einfach mehr Spaß. Dazu bietet es die optimale Gelegenheit, auch Menschen außerhalb des eigenen Netzwerks kennenzulernen. In jeder Nachbarschaft schlummert ein enormes Potenzial, das genutzt werden sollte. Wer Mitstreiter für die Begrünung der eigenen Community sucht, kann beispielsweise Zettel im Hausflur aufhängen, soziale Medien wie Nachbarschafts-Apps verwenden oder die Idee auf Kiezfesten bewerben. Alternativ empfiehlt es sich, einfach selbst den Anfang machen, denn gute Einfälle finden immer Anhänger. Um es festzuhalten: Pflanzen sind wahre Multitalente. Sie verwandeln jedes noch so triste Grau in fröhliches Grün und tun den Menschen dabei etwas Gutes. Grund genug, ihnen ihren verdienten Platz zu geben und sich an ihrer Schönheit zu erfreuen.

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