Niedersachsen: Dr. von Garmissen in ISIP-Vorstand gewählt

Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen setzt Tradition der Unterstützung für Informationssystem für Integrierte Pflanzenproduktion fort.

Dr. Bernd von Garmissen wurde in der ISIP-Vorstand gewählt. Bild: LWK.

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Dr. Bernd von Garmissen, Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK), ist in den Vorstand des Vereins Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP) gewählt worden. Von Garmissen folgt in dieser Funktion seinem Amtsvorgänger Hans-Joachim Harms, der Ende 2021 in den Ruhestand ging, und setzt damit eine lange Tradition der Unterstützung für ISIP fort.

Bei ISIP handelt es sich um das bundesweit tätige Internetberatungssystem für die Pflanzenproduktion. Insgesamt stellen die beteiligten 15 Bundesländer den Landwirt*innen und Gartenbauer*innen aktuelle Empfehlungen, Ergebnisse aus wetterdatengestützten Prognosemodellen und Befallsüberwachungen für wichtige Schaderreger zur Verfügung.

„Ziel der Daten, die über ISIP aufbereitet werden, ist ein gezielter, nachhaltiger und auf das notwendige Maß reduzierter Pflanzenschutz“, erläuterte Kammerdirektor von Garmissen. „Mit dem Engagement der Landwirtschaftskammer Niedersachsen wollen wir die Bemühungen der Praxisbetriebe unterstützen, hochwertige Lebens- und Futtermittel möglichst umweltfreundlich zu produzieren.“

Im Vorstand des Vereins sitzen neben von Garmissen auch Dr. Martin Berges (Vorstandsvorsitzender), Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Dr. Falko Holz, Präsident der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau in Sachsen-Anhalt, und Stephan Sedlmayer, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.

Bevor Prognosemodelle und Entscheidungshilfen ihren Eingang in das Beratungsportal finden, werden sie von den Pflanzenschutzdiensten der Länder in der Praxis geprüft, so auch von der LWK. Genutzt werden die Informationen aus ISIP sowohl von der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Praxis als auch von den Pflanzenbau- und Pflanzenschutzberater*innen der LWK.

So bietet das Programm beispielsweise eine einfache Möglichkeit zur Eingabe von Monitoring-Daten direkt auf dem Feld, die dann zur Weiterverarbeitung zu Hause auf dem PC genutzt werden können. Kernpunkt im Programm sind darüber hinaus Prognosemodelle und Entscheidungshilfen für alle wichtigen Schaderreger und Pflanzenkrankheiten.

Mit Hilfe von Wetterdaten aus kammereigenen Wetterstationen und beziehungsweise oder dem Deutschen Wetterdienst stellt die Plattform den Nutzer*innen tagesaktuell und auf die einzelne Fläche genau Vorhersagen zum Auftreten von Schaderregern und Infektionswahrscheinlichkeiten zur Verfügung.

Die Bezieher*innen der LWK-Hinweise zum Integrierten Pflanzenschutz können das komplette Angebot in ISIP kostenlos nutzen. (LWK)

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