Landgard: Anerkennung durch Papst Franziskus

Eindrucksvolles Beispiel für die Anerkennung und Wertschätzung der Landgard Nachhaltigkeitsaktivitäten ist ein persönlicher Brief aus dem Vatikan an Armin Rehberg, den Vorstandsvorsitzenden der Landgard eG.

Konzept „Iss So“. Bild: Landgard.

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„Im Namen Seiner Heiligkeit danke ich Ihnen für Ihre Wertschätzung und Ihr Engagement zugunsten einer Nachhaltigkeitsstrategie im Bereich der Landwirtschaft. Der Heilige Vater ist für jede Initiative dankbar, die dem Schutz und dem rechten Gebrauch der reichen Gaben dient, die uns Gott in seiner Schöpfung anvertraut hat“, so das Staatssekretariat im Namen von Papst Franziskus. „Die Anerkennung durch den Papst ist eine beeindruckende Bestätigung unserer Nachhaltigkeitsbemühungen. Als größte deutsche Erzeugergenossenschaft für Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse trägt Landgard eine besondere Verantwortung – nicht nur für uns, unsere Mitarbeiter und Erzeuger, sondern auch weit darüber hinaus. Nachhaltigkeit ist für uns daher Verpflichtung und Herzensangelegenheit gleichermaßen und als solche einfach alternativlos“, so Armin Rehberg.

Als eine der größten Erzeugergenossenschaften für Obst & Gemüse sowie Blumen & Pflanzen in Europa setzt sich Landgard bereits seit längerem mit allen Kräften für eine nachhaltige Verwendung der Produkte der über 3.300 weltweiten Landgard Mitgliedsbetriebe ein. Die Mitgliedsbetriebe in Deutschland, Spanien, Italien, Israel, Afrika, China und vielen weiteren Ländern produzieren Obst und Gemüse sowie Blumen und Pflanzen als Erzeuger des Gartenbaus.

Mit Überzeugung vertritt Landgard im Rahmen der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie in den vier Säulen „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ sowie „Gesellschaft“ nachhaltige Konzepte der Landwirtschaft und engagiert sich weltweit für den Anbau nachhaltiger, guter, frischer Obst- und Gemüseartikel und lebenswichtiger Blumen- und Pflanzenartikel. Ziel von Landgard ist es, der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung von Landgard heute und in Zukunft über das gesetzlich geforderte Maß hinaus gerecht zu werden.

Mit diesem nachhaltigen Engagement konnte Landgard bereits wichtige Erfolge erzielen. So setzt sich das Konzept „Iss So“ zum Beispiel gezielt für eine nachhaltige Vermarktung von Obst- und Gemüseprodukten ein, die durch Umweltfaktoren wie zum Beispiel Hagel oder Unwetter zwar einen äußeren Schaden erlitten haben, jedoch qualitativ hochwertig und frisch sind und weiterhin ein gesundes Lebensmittel darstellen. Damit leistet die Erzeugergenossenschaft einen aktiven Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung und mindert wirtschaftliche Schäden für ihre Erzeuger. Das überzeugte auch Verbraucher, Handel und Fachjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises: Als Teil der unternehmensweiten Landgard Nachhaltigkeitsstrategie kürten sie „Iss So“ zu einem der drei nachhaltigsten Produkte Deutschlands und damit zu den Nominierten und Siegern des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2018.

Sieg beim „Green Product Award 2018“

Zuletzt wurde „Iss So“ als Gesamt- und Publikumssieger beim Green Product Award 2018 prämiert und konnte sich als einziges Produkt der Grünen Branche unter den Aspekten Design, Innovation und Nachhaltigkeit gegen insgesamt mehr als 400 Einreichungen aus 25 Ländern durchsetzen. „Der Gesamtsieg beim Green Product Award 2018 zeigt, dass man mit kreativen Ideen rund um grüne Produkte Verbraucher weltweit für das Thema Nachhaltigkeit begeistern kann“, so Armin Rehberg. Neben „Iss So“ war auch das Projekt „Unser Schulgarten“ als Sieger in der Kategorie „Kinder“ beim Green Product Award erfolgreich.

Landgard Nachhaltigkeitswochen 2018

Im Mittelpunkt des Nachhaltigkeitsengagements standen bei Landgard in diesem Jahr die deutschlandweiten Landgard Nachhaltigkeitswochen im September unter dem Motto „Handeln statt Reden“. Dabei zeigte die Erzeugergenossenschaft einmal mehr, auf welche vielfältige Weise jeder einen wichtigen Beitrag leisten kann, um die Welt ein Stückchen grüner, gesünder, gerechter, lebenswerter und damit einfach nachhaltiger zu machen. Bei zahlreichen Projekten an den verschiedenen Standorten drehte sich alles um die Themen „Grüne Produkte“, „Klima Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ und „Gesellschaft“. Den perfekten Rahmen für den Auftakt der Landgard Nachhaltigkeitswochen bildete die spoga+gafa. Auf der größten Gartenmesse der Welt zeigte Landgard mit konkreten Projekten, welche vielfältigen Gesichter das Thema Nachhaltigkeit hat.

Neues Siegel für nachhaltige Produkte

Darüber hinaus präsentierten alle Landgard Cash & Carry Märkte den Fachhandelskunden besonders umweltfreundliche, ressourcenschonend produzierte Blumen und Pflanzen der Landgard Erzeugerbetriebe, die mit dem neuen Landgard Siegel als „zertifiziertes nachhaltiges Produkt“ ausgezeichnet wurden. Mit dem neuen Siegel kann der Handel seinen Kunden eine noch klarere Orientierung bieten. Viele Verbraucher möchten heute schnell und mit gutem Gewissen gezielt zu Waren greifen, die zum Schutz der Umwelt und zur Schonung wertvoller natürlicher Ressourcen beitragen. Mit dem neuen Siegel leistet Landgard darum auch einen Beitrag zum Ausbau nachhaltiger Produkte im Handel.

„Nachhaltigkeit ist für uns Überzeugung, es gilt zu handeln und nicht nur zu reden. Nur wenn alle mitmachen und sich mit engagieren, werden wir etwas bewegen können. Wir freuen uns sehr, dass der Papst unsere Bitte um Unterstützung des Landgard Nachhaltigkeitsengagements positiv aufgenommen hat“, so Armin Rehberg.

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